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Programm 2004

Timeshift – Die Welt in 25 Jahren
Zum 25-jährigen Jubiläum spannt Ars Electronica einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft der Auseinandersetzung mit Themen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft. Zahlreiche Neuerungen im Festivalformat, zusätzliche Veranstaltungen und Special Events ermöglichen fast zwei Tage mehr Programm und noch spannendere Zugänge zu den Themen von „Timeshift“.

Festival Ars Electronica 2004 – Das Thema

"TIMESHIFT – die Welt in 25 Jahren“ lautet der Titel des Festivals, und Schlüsselbegriffe wie Zeitenwandel, Umbruch und Zukunft werden sein Programm prägen. Ausgangspunkt ist die Analyse der vergangenen 25 Jahre, Ziel sind die zukunftsweisenden Entwicklungen in Kunst, Technologie und Gesellschaft in den nächsten 25 Jahre.

Werden Schlüsseltechnologien wie Nanotechnologie zu einer nächsten technologischen Revolution führen und unser Leben ebenso grundlegend verändern, wie dies die digitalen Medien getan haben? Welchen gesellschaftlichen Konfrontationsfeldern sehen wir entgegen? Ändert sich unser Umgang mit neuen Technologien angesichts unserer immer größer werdenden Erfahrung, oder verfallen wir nach wie vor in dieselben Automatismen von Begeisterung oder Abwehr gegenüber neuen Entwicklungen?

Welche Schlüsse lassen sich aus der Vergangenheit für diese Zukunftsfragen ableiten? 25 Jahre Entwicklung und Erfahrung liegen hinter Ars Electronica. Sie hat ein gewaltiges Archiv gesammelt. Es dokumentiert die einzigartige Bandbreite dieses Diskurses. Auf Basis ihrer Erfahrung und im Sinne ihrer Funktion als Werkzeug gesellschaftlicher Analyse wird sich Ars Electronica 2004 auch der Frage widmen, ob gesellschaftliche Weiterentwicklung im Sinne eines Lerneffektes aus der Vergangenheit für die Zukunft möglich ist.

Neuerungen im Festival...

Neu ist vor allem das Festivalformat: Die Positionierung zwischen Donnerstag und Dienstag ermöglicht eine intensive Nutzung des gesamten Wochenendes, das nun mitten im Veranstaltungsprogramm positioniert ist.

Im zentralen Bereich der Conferences ergänzt und erweitert ein neues Event das Programm. Bereits vor der Eröffnung der Ars Electronica 2004 gibt die Konferenz The Language of Networks Einblick in aktuellste Netzwerk-Theorien und –visualisierungen. Sie beleuchtet deren Anwendungsmöglichkeiten in so unterschiedlichen Gebieten wie Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst. Ein großes Kompetenznetzwerk aus Wirtschaft und Forschung unterstützt die Diskussionsreihe und unterstreicht das breite Interesse an diesem Thema.

Die Ars Electronica freut sich, dass erstmals auch das Lentos als Location der Exhibitions in das Festival eingebunden wird. Die Ausstellung Digital Avant-Garde / Prix Selection, die bereits in New York mit großem Erfolg gezeigt wurde, präsentiert eine Auswahl ausgezeichneter Werke aus der Geschichte der interaktiven Kunst. Im Media Art Forum – Digital Avant-Garde stellen die KünstlerInnen der Ausstellung Digital Avant-Garde/Prix Selection ihre Werke vor.

Auch im Bereich Events gibt es Neuerungen. Erstmals verschmelzen die Eröffnung des Festivals und die Prix Ars Electronica Gala zu einer großen Veranstaltung. Die festliche Eröffnung der Ars Electronica 2004 und die Verleihung der Goldenen Nicas an die Gewinner des Prix Ars Electronica erfolgen im selben Rahmen.

Hinzu treten zahlreiche Ars 25 - Specials anlässlich des Jubiläums des Festival Ars Electronica. So präsentiert Itsuo Sakane, ehemaliger Leiter des Internationalen Akademie für Medienkunst und Wissenschaft in Japan, Trends und Entwicklungen der Pionierzeiten digitaler Medienkultur. Neben weiteren Veranstaltungen zählt auch das Symposium Re-Inventing Radio, das die Entwicklungen auf dem Gebiet der Radio- und Telekommunikationskunst beleuchtet, zu den „Ars 25 - Specials.“

...als Ergänzung zu bewährten Formaten

Anhand der facettenreichen Geschichte der Ars Electronica findet im Timeshift- Symposium ein Dialog über zukünftige Entwicklungen in Kunst, Technologie und Gesellschaft statt. Verschiedene Generationen von Theoretikern, Wissenschaftlern und Praktikern treffen auf ein breites, interessiertes Publikum. Vortragende sind unter anderem:

- Chemie-Nobelpreisträger Harry Kroto
- der Philosoph und Essayist Paul Virilio
- Marvin Minsky, MIT Media Lab, Pionier in Robotik und künstlicher Intelligenz
- der Astrophysiker und Theoretiker Roger Malina
- Sherry Turkle, richtungsweisend im Bereich der Computer-Mensch-Beziehungen
- Stewart Brand, Pionier im Bereich Web-basierter Communities (z. B. The Well)
- der japanische „Star Blogger“ Joichi Ito
- Joan Shikegawa von der Rockefeller Foundation
- Esther Dyson, Publizistin und ehemalige Vorsitzende der Internet-Behörde ICANN

Das Prix Ars Electronica Forum präsentiert die Gewinnerprojekte des Prix Ars Electronica 2004 und analysiert sie im Kontext der allgemeinen Entwicklung digitaler Medienkultur. Howard Rheingold, der Experte auf dem Gebiet der „Digital Communities“, die im Rahmen des Prix Ars Electronica 2004 erstmals im Rahmen einer eigenen Kategorie ausgezeichnet wurden, setzt sich – gemeinsam mit Jimmy Wales, dem Begründer der Wikipedia, mit Experten von Creative Commons und anderen Community-Praktikern - in einem Schwerpunkt des Forums mit Gemeinschaften im Internet auseinander. Pixelspaces und Radio FRO Konferenz setzen Akzente in Themenbereichen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Bereits zum vierten Mal wird in diesem Jahr der Campus der Kunstuniversität Linz zum Raum für Exhibitions von internationalen Hochschulen, die sich in innovativer Weise mit der Lehre von Medienkunst und –kultur auseinandersetzen. 2004 ist IAMAS zu Gast – eine renommierte japanische Ausbildungsstätte auf dem Gebiet der Medienkunst und Technologie. Die einzigartige interdisziplänere Ausrichtung von IAMAS lässt eine spannende Werkschau erwarten. Im O.K Centrum für Gegenwartskunst sind die ausgezeichneten Projekte des Prix Ars Electronica ausgestellt, und eine Reihe weiterer Exhibitions geben auf unterschiedlichen Schauplätzen einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Medienkunst.

Zahlreiche Events bereichern das Festival um spannende und interessante Erlebnisse. Stellvertretend für die vielfältigen und unterschiedlichen Konzerte und Performances seien hier zwei Projekte genannt: die Uraufführung des für die Zusammenarbeit von Medienkunst und Tanz richtungsweisende Apparition von Klaus Obermaier und „L'Espace Temporel“, ein spannender Abend zwischen Orchestermusik, digitaler Klangsynthese, Live Electronics und Remix. Besonderes Highlight: Die Franz-Josefs-Warte als malerischer Schauplatz von Soundstreams, Klanginstallationen und Performances des „chill in evening“.

Auch dieses Jahr bietet die electrolobby eine Plattform der offenen Diskussion. Längst hat sich die „Versuchsanordnung“ für die Präsentation von eigentlich „nicht ausstellbaren“ digitalen Kunstformen als jährlicher Fix- und Treffpunkt der Ars Electronica etabliert. Mit der electrolobby Kitchen hat dieses „Festival im Festival“ eine eigene Diskursschiene geschaffen, in der die KünstlerInnen der electrolobby ihre Positionen und Arbeiten zur Diskussion stellen, aber auch das Festivalgeschehen kritisch analysiert wird.

Immer auf dem Laufenden: www.aec.at/timeshift

Unsere Internetseite www.aec.at/timeshift versorgt Sie im Vorfeld des Festivals mit regelmäßigen Updates zu Festivalthema, Programmdetails und News. Während des Festivals wird www.aec.at/timeshift zum Online-Showcase der Ars Electronica und liefert Live-Streams von Symposien sowie Online-Reports zum Festivalgeschehen.



Rückfragehinweis:
Wolfgang A. Bednarzek
Ars Electronica Center Linz
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