Featured Artist – THE BIG PICTURE https://ars.electronica.art/thebigpicture/de Festival Ars Electronica 2012 Mon, 27 Jun 2022 14:23:03 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 Desire of Codes https://ars.electronica.art/thebigpicture/de/2012/07/16/desire-of-codes/ https://ars.electronica.art/thebigpicture/de/2012/07/16/desire-of-codes/#comments Mon, 16 Jul 2012 14:05:14 +0000 https://ars.electronica.art/thebigpicture/?p=321 Führung mit Seiko Mikami: Sa/Sat 1. 9. 16:00
Do/Thu 30. 8. – So/Sun 30. 9.
Do/Thu 30. 8. 10:00 – 21:00, Fr/Fri 31. 8. – Mo/Mon 3. 9. 10:00 – 19:00
LENTOS Kunstmuseum Linz]]>
Opening: Do/Thu 30. 8. 14:30
Führung mit Seiko Mikami: Sa/Sat 1. 9. 16:00
Do/Thu 30. 8. – So/Sun 30. 9.
Do/Thu 30. 8. 10:00 – 21:00, Fr/Fri 31. 8. – Mo/Mon 3. 9. 10:00 – 19:00
LENTOS Kunstmuseum Linz

Seiko Mikamis Großinstallation Desire of Codes zeigt, wie die Grenzen zwischen dem Datenkörper in der virtuellen Welt und dem physischen Körper in der realen Welt in unserer Informationsgesellschaft verschwimmen.

Das albtraumartige Setting dieser interaktiven Arbeit besteht aus drei Teilen: einer weißen Wand, an der 90 Insektenfühlern ähnliche Objekte mit eingebauten Überwachungskameras angebracht sind (Ninety Wriggling Wall Units); außerdem aus sechs riesenhaften Roboterarmen, die mit Videokameras und Laserprojektoren ausgestattet von der Decke hängen (Six Multi-perspective Search Arms); und schließlich aus einer im Durchmesser 3,5 Meter großen runden Projektionsfläche. Dieser Compound Eye Detector Screen gleicht dem Facettenauge eines Insekts.

Die BesucherInnen sehen sich ins Visier einer perfekten Überwachungsmaschinerie genommen: Hochempfindliche Kameras und Mikrofone, die Bewegungen und Geräusche jenseits der menschlichen Wahrnehmungsschwelle erfassen können, zeichnen jede Regung auf. Was auch immer registriert wird, wird in eine hochleistungsfähige Datenbank eingespeichert, die das eigentliche Zentrum von Desire of Codes ist. Auf dem großen Bildschirm erleben die BesucherInnen die Echtzeitprojektion ihrer eigenen Bilder; dazwischen werden ältere Aufnahmen des Systems sowie Bilder von Überwachungskameras auf öffentlichen Plätzen überall auf der Welt eingespielt.

Desire of Codes is a commissioned work by YCAM//Yamaguchi Center for Arts and Media (JP) and has been exhibited at ICC Tokyo, Dortmund Center for Art and Creativity, and Künstlerhaus Wien.
Kazunao Abe (Curator, YCAM/Yamaguchi Center for Arts and Media / JP); Satoshi Hama, Soichiro Mihara, Richi Owaki ( YCAM InterLab / JP), Norimichi Hirakawa (JP), Ryota Kuwakubo (JP), TAKEGAHARASEKKEI, Tama Art University, Course of Media Art (JP)

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https://ars.electronica.art/thebigpicture/de/2012/07/16/desire-of-codes/feed/ 196
Desire of Codes – Führung mit Andreas Broeckmann (DE) https://ars.electronica.art/thebigpicture/de/2012/07/16/desire-of-codes-fuhrung-mit-andreas-brockmann-de/ Mon, 16 Jul 2012 14:04:59 +0000 https://ars.electronica.art/thebigpicture/?p=805 Opening: Do/Thu 30. 8. 14:30
Führung mit Andreas Broeckmann (DE): Sa/Sat 1. 9. 16:00
Do/Thu 30. 8. – So/Sun 30. 9.
Do/Thu 30. 8. 10:00 – 21:00, Fr/Fri 31. 8. – Mo/Mon 3. 9. 10:00 – 19:00
LENTOS Kunstmuseum Linz

Seiko Mikamis Großinstallation Desire of Codes zeigt, wie die Grenzen zwischen dem Datenkörper in der virtuellen Welt und dem physischen Körper in der realen Welt in unserer Informationsgesellschaft verschwimmen.

Das albtraumartige Setting dieser interaktiven Arbeit besteht aus drei Teilen: einer weißen Wand, an der 90 Insektenfühlern ähnliche Objekte mit eingebauten Überwachungskameras angebracht sind (Ninety Wriggling Wall Units); außerdem aus sechs riesenhaften Roboterarmen, die mit Videokameras und Laserprojektoren ausgestattet von der Decke hängen (Six Multi-perspective Search Arms); und schließlich aus einer im Durchmesser 3,5 Meter großen runden Projektionsfläche. Dieser Compound Eye Detector Screen gleicht dem Facettenauge eines Insekts.

Die BesucherInnen sehen sich ins Visier einer perfekten Überwachungsmaschinerie genommen: Hochempfindliche Kameras und Mikrofone, die Bewegungen und Geräusche jenseits der menschlichen Wahrnehmungsschwelle erfassen können, zeichnen jede Regung auf. Was auch immer registriert wird, wird in eine hochleistungsfähige Datenbank eingespeichert, die das eigentliche Zentrum von Desire of Codes ist. Auf dem großen Bildschirm erleben die BesucherInnen die Echtzeitprojektion ihrer eigenen Bilder; dazwischen werden ältere Aufnahmen des Systems sowie Bilder von Überwachungskameras auf öffentlichen Plätzen überall auf der Welt eingespielt.

Desire of Codes is a commissioned work by YCAM//Yamaguchi Center for Arts and Media (JP) and has been exhibited at ICC Tokyo, Dortmund Center for Art and Creativity, and Künstlerhaus Wien.
Kazunao Abe (Curator, YCAM/Yamaguchi Center for Arts and Media / JP); Satoshi Hama, Soichiro Mihara, Richi Owaki ( YCAM InterLab / JP), Norimichi Hirakawa (JP), Ryota Kuwakubo (JP), TAKEGAHARASEKKEI, Tama Art University, Course of Media Art (JP)

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Featured Artist: Seiko Mikami https://ars.electronica.art/thebigpicture/de/2012/07/11/featured-artist-seiko-mikami/ Wed, 11 Jul 2012 13:13:35 +0000 https://ars.electronica.art/thebigpicture/?p=274 Seiko Mikami (JP) beschäftigt sich in Gestalt großer und Raum füllender Installationen seit den 1980ern mit den Verbindungen von menschlichem Körper und Informationsgesellschaft. In den 1990ern ist sie verstärkt zu interaktiven Arbeiten übergegangen, in die sie die menschliche Wahrnehmung einbezieht. Dazu zählen das 1996 im Canon ARTLAB verwirklichte eye tracking-Projekt Molecular Informatics und eine 1997 am ICC in Tokyo geschaffene Installation rund um den Hörsinn und Klänge aus dem Körperinneren. Gravicells (2004 am YCAM) beschäftigt sich mit dem Schwerkraftempfinden als sechstem menschlichen Sinn.

Außerhalb Japans, wo die Künstlerin einen Lehrstuhl an der Tama Art University innehat, sind ihre Arbeiten vorwiegend in Europa und in den USA gezeigt worden. So beispielsweise auf Medienkunstfestivals wie DEAF (Rotterdam), der transmediale Berlin und TESLA Berlin, dem Digital Culture Festival in Großbritannien und der Ars Electronica 2005.

Desire of Codes

Do/Thu 30. 8. – Mo/Mon 3. 9.
Lentos Kunstmuseum Linz

Seiko Mikamis Großinstallation Desire of Codes zeigt, wie die Grenzen zwischen dem Datenkörper in der virtuellen Welt und dem physischen Körper in der realen Welt in unserer Informationsgesellschaft verschwimmen.
Das albtraumartige Setting dieser interaktiven Arbeit besteht aus drei Teilen: einer weißen Wand, an der 90 Insektenfühlern ähnliche Objekte mit eingebauten Überwachungskameras angebracht sind (Ninety Wriggling Wall Units); weiters aus sechs riesenhaften Roboterarmen, die mit Videokameras und Laserprojektoren ausgestattet von der Decke hängen (Six Multi-perspective Search Arms); und schließlich aus einer im Durchmesser 3,5 Meter großen, runden Projektionsfläche. Dieser Compound Eye Detector Screen gleicht dem Facettenauge eines Insekts.

Die BesucherInnen sehen sich ins Visier einer perfekten Überwachungsmaschinerie genommen: Hochempfindliche Kameras und Mikrofone, die Bewegungen und Geräusche jenseits der menschlichen Wahrnehmungschwelle erfassen können, zeichnen jede Regung auf. Was auch immer registriert wird, wird in eine hochleistungsfähige Datenbank eingespeichert, die das eigentliche Zentrum von Desire of Codes ist. Auf dem großen Bildschirm erleben die BesucherInnen die Echtzeitprojektion ihrer eigenen Bilder; dazwischen werden ältere Aufnahmen des Systems sowie Bilder von Überwachungskameras auf öffentlichen Plätzen überall auf der Welt.

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