Change Gallery – C… what it takes to change https://ars.electronica.art/c/de Ars Electronica 2014 Fri, 26 Aug 2022 05:23:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 3D printed structures https://ars.electronica.art/c/de/3d-printed-structures/ Fri, 29 Aug 2014 08:35:16 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=3565 Continue reading ]]> Ars Electronica (AT)
Do 4. – Mo 8.9.2014, 9:30 – 19:30
Café Jindrak, Herrenstraße 22-2

Seit etwa zwei Jahrzenten dient der Drucker dazu, Texte und Fotos zu drucken. Heute ist es jedoch längst möglich, mit speziellen Geräten dreidimensionale Objekte aus Kunststoff, Metall, Gips oder gar Beton zu drucken. Mittels speziellem 3-D-Programm wird zunächst ein digitales Objekt am Computer erstellt, anschließend wird es dann gedruckt.

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Transparent Specimen https://ars.electronica.art/c/de/transparent-specimen/ Fri, 29 Aug 2014 08:25:18 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=3554 Continue reading ]]> Iori Tomita (JP)
Do 4. – Mo 8.9.2014, 9:30 – 19:30
KA-International, Spittelwiese 13

Der japanische Künstler Iori Tomita macht aus Meeresbewohnern fantastisch-fremdartige Präparate. Das Muskelgewebe der Tiere wird dabei durchscheinend gemacht, indem natürliche Eiweißstoffe aufgelöst werden. Die präzisen Formen der Natur werden von menschlicher Präparationstechnik erst freigelegt und dann eingefärbt. Die festeren Gewebeteile und die weicheren Gewebeteile (Knorpeln) werden dabei unterschiedlich behandelt. Der Prozess um ein Präparat herzustellen dauert bis zu sechs Monate, je nachdem wie groß ein Lebewesen ist.

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Learn to be a Machine | DistantObject #1 https://ars.electronica.art/c/de/learn-to-be-a-machine/ Tue, 26 Aug 2014 11:19:55 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=2928 Continue reading ]]> Ho Chi Lau (HK)
DO 4.9. - 8.9.2014, 9:30-19:00
Arkade, Eisdieler

Mit seiner subtilen Videoinstallation Learn to be a Machine | DistantObject #1 provoziert der aus Hongkong stammende Künstler Ho Chi Lau die FestivalbesucherInnen recht hintergründig, die eigene Passivität, ja Hörigkeit im Umgang mit technischen wie auch mit sozialen Systemen zu hinterfragen. Die Installation konfrontiert mit dem nur scheinbar distanzierten Abbild des Künstlers selbst auf einem Screen. Nur scheinbar distanziert, weil die BesucherInnen die Blickrichtung der Augen von Laus Porträt mit einem Cursor steuern können. Die Kontrolle über das Zwinkern und andere Gesichtsregungen liegt hingegen beim System selbst.

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Aerosol https://ars.electronica.art/c/de/aerosol/ Tue, 26 Aug 2014 07:07:06 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=2859 Continue reading ]]> Florian Born (DE)
DO 4.9.-MO 8.9.2014, 9:30-19:00
Herrenstraße, Heinz Vintage Design

Wir Menschen haben gelernt, ganze Systeme aus dem realen in den virtuellen Raum zu verlagern. Schön und gut, doch was geschieht, wenn der Spieß dabei einmal umgedreht wird? Aerosol ist ein Experiment, das diese Frage mit einer Partikelsimulation zu beantworten sucht. In Borns Installation verformen 16 Servomotoren ein straffes Gewebe zu einem Landschaftsgebilde in ständiger Veränderung. Dadurch bewegen sich auch die kleine Metallkugeln, die auf dem Gewebe ausgelegt sind.

Einzelgänger und Gesellige

Faszinierenderweise produzieren die Kügelchen verschiedene Verhaltensformen, wie sich bei längerer Betrachtung zeigt: unter ihnen gibt es Einzelgänger – die ununterbrochen hin- und hersausen – ebenso wie Gesellige, die sich zu größeren Gruppverbänden zusammenfinden und nur dann auseinandergehen, wenn sich der Boden unter ihnen plötzlich zu einem Hügel auffaltet.

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Change Gallery https://ars.electronica.art/c/de/change-gallery/ Sat, 23 Aug 2014 09:09:49 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=2568 Continue reading ]]>
DO 4.9.-MO 8.9.2014, 9:30-19:00
Arkade, Herrenstraße, Spittelwiese

Wie kann die Menschheit in eine lebenswerte Zukunft gelangen? Welche PionierInnen erkunden die Wege dorthin und machen sie für eine breite Öffentlichkeit gangbar machen? Diese Fragen wirft das Ars Electronica Festival 2014 auf – nicht ohne eine Vielzahl möglicher Antworten zu geben. So steht das C im Festivaltitel auch für „Catalysts“, sprich Katalysatoren.

Energie geben

Solche braucht es als Energiespender, um eine Reaktion und damit eine Veränderung in Gang zu setzen. Nicht nur in der Chemie, sondern auch in gesellschaftlichen und anderen Erneuerungsprozessen. Ein hervorragender Katalysator ist seit jeher die Kunst. Sie kann einer Idee Energie zuführen und wirksam werden, ohne sich selbst zu verbrauchen.

Die Welt besser machen

KünstlerInnen als KatalysatorInnen des Wandels: Dieses faszinierende Konzept greift das Ars Electronica Festival 2014 auf. Wie es angewendet werden kann, zeigt insbesondere die Change Gallery im und um das Shoppingcenter Arkade. Mit Best-Practice-Beispielen dafür, wie technische und soziale Innovationen das Leben verbessern können, macht sie Mut zur Veränderung. Außerdem zeigt sie eine Vielzahl internationaler Medienkunstwerke.


atOms and MoLECULE
Tanz mit der Luft: atOms und MoLECULE sind zwei eigentlich unsichtbare kinetische Installationen. Dass sie im Wesentlichen aus instabilen Luftschichten in Bewegung bestehen, ist durch kleine weiße Bälle zu erkennen, die von einer Anordnung mehrerer Ventilatoren in Schwebe gehalten werden.

Fluid Dress
Aus 180 Metern Plastikschlauch auf einem eigens entwickelten Webstuhl geknüpft, ist das Fluid Dress ein Designerkleid der Zukunft.

In Search of Lost Time
Die ‘Suche nach der verlorenen Zeit’ muss nicht zwangsläufig mit Marcel Prousts gleichnamigem epochalen Roman als abgeschlossen betrachtet werden. Auch die in Linz und Wien lebende Künstlerin Nataša Sienčnik stellt in ihrer Wandinstallation den verflüchtigten Stunden nach.

Delta-Figure
Die Delta-Figures von John Hathway sind Artefakte zwischen Robotik und Skulptur sowie zwischen minimaler Bewegung und vollkommenem Stillhalten. Insofern befinden sie sich in genau demselben Zwischenraum wie ein menschliches Wesen, das völlig reglos zu sein versucht.

Sonic Robots
Woran fehlt es (in) der elektronischen Musik noch? Roboter, ist Moritz Simon Geist überzeugt und hat diese Lücke schon mit der Roboterinstallation MR-808 zu schließen begonnen.

your unerasable text
Das Gegenteil von Datenspeicherung ist Datenvernichtung. Wie kurz der Weg vom einen zum anderen sein kann, zeigt anschaulich und amüsant your unerasable text. Am Anfang der Prozesskette steht eine von FestivalbesucherInnen an das Empfangshandy der Installation geschickte SMS, die an einen Computer übertragen wird.

User Generated Server Destruction
Die Installation von Stefan Tiefengraber knüpft an die lange Tradition von sich selbst zerstörenden Maschinen an und gibt Ihnen die Steuerung in die Hand.

Shadowgram
Weil sie oft so komplex sind, fällt die optische Aufbereitung der Stimmungs- und Meinungsbilder in einer größeren Gruppe mitunter gar nicht leicht. Mit dem Shadowgram haben das Ars Electronica Futurelab und Ars Electronica Solutions ein leistungsfähiges Werkzeug dafür entwickelt, mit dem das Visualisieren von Befindlichkeiten, Wünschen und Ansichten auch noch Spaß macht.

Aerosol
Wir Menschen haben gelernt, ganze Systeme aus dem realen in den virtuellen Raum zu verlagern. Schön und gut, doch was geschieht, wenn der Spieß dabei einmal umgedreht wird? Aerosol ist ein Experiment, das diese Frage mit einer Partikelsimulation zu beantworten sucht.

Learn to be a Machine | DistantObject #1
Mit seiner subtilen Videoinstallation Learn to be a Machine | DistantObject #1 provoziert der aus Hongkong stammende Künstler Ho Chi Lau die FestivalbesucherInnen recht hintergründig, die eigene Passivität, ja Hörigkeit im Umgang mit technischen wie auch mit sozialen Systemen zu hinterfragen. Die Installation konfrontiert mit dem nur scheinbar distanzierten Abbild des Künstlers selbst auf einem Screen.

Strandbeest
Der studierte Physiker Theo Jansen beschäftigt sich seit 1990 mit gelben Plastikrohren. Aus ihnen baut er skelettartige Kreaturen, die sich über den Strand bewegen. Jansen selbst sieht sich als Schöpfer einer neuen Lebensform, die sich nur von Wind ernährt und ständig eine Art Evolution erlebt.

Manoi PF01
Manoi PF01 ist ein japanischer Roboter, der Designkunst mit aktuellster Technologie verbindet. Einige Details der Konstruktion zielen darauf ab, das Roboter-Cliché als bloße High-Tech-Kampfmaschinen zu widerlegen: große Augen und eine breite Stirn vermitteln Offenheit; der weite Oberkörper signalisiert Selbstsicherheit.

Transparent Specimen
Der japanische Künstler Iori Tomita macht aus Meeresbewohnern fantastisch-fremdartige Präparate. Das Muskelgewebe der Tiere wird dabei durchscheinend gemacht, indem natürliche Eiweißstoffe aufgelöst werden.

3D printed structures
Seit etwa zwei Jahrzenten dient der Drucker dazu, Texte und Fotos zu drucken. Heute ist es jedoch längst möglich, mit speziellen Geräten dreidimensionale Objekte aus Kunststoff, Metall, Gips oder gar Beton zu drucken. Mittels speziellem 3-D-Programm wird zunächst ein digitales Objekt am Computer erstellt, anschließend wird es dann gedruckt.

Kazamidori
Kazamidori“ ist eine Wetterfahne im Internetzeitalter. „Kaza“ (Wind) „mi“ (beobachten) „dori“ (Vogel) ist ein japanischer Ausdruck für Wetterfahne.

Prototype for a New Biomachine
Nicht nur Menschen sollen auf Technologien zugreifen können, sondern auch Pflanzen. Der brasilianische Künstler Ivan Henriques erforscht mit seiner interaktiven „Biomaschine“ neue Wege der Kommunikation zwischen Menschen, lebenden Organismen und Maschinen, und verwandelt eine tropische Pflanze in einen Sensor.

An Eye Named Frank
Sie fühlen sich beobachtet, stimmt‘s? Das künstliche Auge wirkt auf den ersten Blick relativ unscheinbar. Sanft eingebettet liegt es in einer kleinen schwarzen Box. Wer jedoch genauer hinsieht, weiß, warum einen plötzlich das Gefühl beschleicht, verfolgt zu werden.

Smart Flower
Das österreichische Unternehmen smartflower energy technology GmbH hat ein kompaktes, intelligentes Sonnenkraftwerk für den Durchschnittshaushalt geschaffen.

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In Search of Lost Time https://ars.electronica.art/c/de/in-search-of-lost-time/ Mon, 11 Aug 2014 11:37:59 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=1140 Continue reading ]]> Nataša Sienčnik (SI/AT)
DO 4.9.-MO 8.9.2014, 9:30-19:00
Arkade, Glas-Porzellan Redl, 1.OG

Die ‚Suche nach der verlorenen Zeit‘ muss nicht zwangsläufig mit Marcel Prousts gleichnamigem epochalen Roman als abgeschlossen betrachtet werden. Auch die in Linz und Wien lebende Künstlerin Nataša Sienčnik stellt in ihrer Wandinstallation den verflüchtigten Stunden nach.

Bewegung durch Bewegung

Dazu sind 42 Faltblattdisplays zu einem Quadrat angeordnet. Sie zeigen jedoch keinen alphanumerischen Text an, sondern sind auf Farben und Bewegung beschränkt. Und in Bewegung gerät die Dislplayanordnung dann, wenn sich auch im umgebenden Raum etwas bewegt. Dann beginnen die Displays nach dem Zufallsprinzip so lange zu laufen, bis sie zu einem gemeinsamen Rhythmus gefunden haben.

Mit einer Ausnahme

Verlässt der oder die BesucherIn den Raum wieder, kehren die Displays zu ihrer farblichen Ausgangsposition zurück – mit einer Ausnahme, die durch das Bekennen einer anderen Farbe ein dynamisches autopoetisches Bild schafft.

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tour en l’air https://ars.electronica.art/c/de/tour-en-lair/ Mon, 11 Aug 2014 11:04:58 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=1129 Continue reading ]]> Ursula Neugebauer (DE)
DO 4.9.2014, 9:00-17:30, 19:00-23:00
FR 5.9.2014, 9:00-17:00, 19:00-23:00
SA 6.9.2014, 9:00-16:00, 19:00-23:00
SO 7.9.2014, 13:00-15:30
MO 8.9.2014, 11:30-17:30

Mariendom

Die Berliner Künstlerin Ursula Neugebauer kehrt mit tour en l’air zu einem unvergesslichen Kindheitserlebnis zurück: angetan mit dem ersten langen Rock in der schnellen Drehung um die eigene Achse ein bislang ungekanntes Körpergefühl zu erfahren – und eine neue Form der Stabilität in der Rotation kennenzulernen.

Tanzende Kleider

tour en l’air ist eine imposante Installation an der Schnittstelle von Mode, Kunst und Architektur. Dekobüsten schlüpfen in mehrere bodenlange rote Taftkleider und erwachen dank computergesteuerter Elektromotoren zum Leben. Obwohl die einzelnen Bestandteile rein maschinellen und stofflichen Ursprungs sind, erscheint die Gesamtkomposition als poetischer Ausdruck des Menschlichen: eines zauberhaften Tanzes nämlich.

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atOms / MoLECULE https://ars.electronica.art/c/de/atoms-molecule/ Mon, 11 Aug 2014 06:37:54 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=1093 Continue reading ]]> Ryo Kishi (JP)
DO 4.9.-MO 8.9.2014, 9:30-19:00
Herrenstraße, Arkade

Tanz mit der Luft: atOms und MoLECULE sind zwei eigentlich unsichtbare kinetische Installationen. Dass sie im Wesentlichen aus instabilen Luftschichten in Bewegung bestehen, ist durch kleine weiße Bälle zu erkennen, die von einer Anordnung mehrerer Ventilatoren in Schwebe gehalten werden.

Für atOms hat Ryo Kishi acht Gebläse gruppiert, die von Servomotoren gesteuert werden. Sie erzeugen ein Geflecht aus acht einzeln steuerbaren Luftströmungen.

Ein faszinierendes Spiel

Nach einem sehr ähnlichen Prinzip ist MoLECULE konstruiert. Mit ihren 25 verschiedenen Luftflächen, die sich unabhängig von einander bewegen, ist Kishis zweite Installation noch ein Stück komplexer. Sie entfaltet ein faszinierendes Spiel um Gleichgewicht, Bewegung und pausenlose Veränderung.

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