Was ist nötig, damit Neues entstehen kann? Was sind die Voraussetzungen gesellschaftlicher Innovation? Diesen großen Fragen geht nicht nur das Ars Electronica Festival 2014 nach, sondern auch die Wissenschaft und die Praxis der Bildung. Darauf gibt es viele pädagogische Antworten. Eine besonders interessante Antwort lautet: Inklusion.
Inklusion bedeutet, alle mitzunehmen und niemanden auszuschließen. In einem inklusiven Schulsystem gibt es keine Sonderschule mehr. Denn in einer inklusiven Schule ist die Verschiedenheit der SchülerInnen eine Bereicherung und kein Problem. Schon jetzt verändert Inklusion unser Schulsystem und unsere Bildungskultur. Mit allem, was dazu gehört: Haltungen, Werte, Methoden und die Räume, in denen Bildungsarbeit stattfindet.
Gemeinsam beschäftigen sich die Pädagogische Hochschule OÖ und das Ars Electronica Festival in einer Veranstaltungsreihe mit diesen Veränderungen. Der Start dazu erfolgt beim Festival 2014 und ist zugleich Teil des u19 – CREATE YOUR WORLD Festivalschwerpunkts under [my] control. Zum Auftakt lernen die BesucherInnen zwei Programmhighlights im Ars Electronica Center kennen: die Mikrokosmonauten im BioLab und das RoboLab, wo es ein zOOm_IN gibt.
Auf einen Empfang folgt ein Referat des Bildungswissenschaftlers Henri Julius mit anschließender Podiumsdiskussion. Wie insbesondere in der Erziehung Bindung zwischen Menschen entsteht, das ist Julius‘ Fachgebiet. In seinem Vortrag beleuchtet er, was Inklusion in der Schule für die menschlichen Beziehungen heißen kann. Bindung und Beziehung sind darüber hinaus auch Schlüsselfaktoren, wenn es um gelingende Suchtprävention geht.
Bei der anschließenden Gesprächsrunde diskutieren neben ihm auch noch: Irene Gebhardt (Inklusionsprojekt Wiener Neudorf / AT), Eva Prammer-Semmler (Pädagogische Hochschule OÖ, Institut Inklusive Pädagogik/BZIB Bundeszentrum für Inklusive Bildung & Sonderpädagogik / AT), Rainer Schmidbauer (Institut Suchtprävention / AT), Caren Ohrhallinger (nonconform/vor ort ideenwerkstatt / AT) und Gerfried Stocker (Künstlerischer Leiter Ars Electronica / AT).
16:00 All inclusive: Besuch im BioLab und RoboLab
17:30 Empfang im Sky Loft
18:00 Impulsreferat Henri Julius: Was Bindung und Inklusion bewirken könnenmit anschließender Podiumsdiskussion
Schwerpunkt 2: Inklusion und Schulentwicklung
DO 13.11.2014 16:00
Ars Electronica Center
Schwerpunkt 3: Inklusion und Architektur
DO 9.4.2015 16:00
Ars Electronica Center
Schwerpunkt 4: under [my] control
Ars Electronica Festival 2015
Teilnahme gratis. Anmeldung unter http://www.ph-ooe.at/aec2014 erforderlich.
]]>Ein neuer und zeitloser Bildungsweg zwischen dem Erbe der klassischen Scholè und der bereits angebrochenen Ära veränderter Paradigmen samt der daraus resultierenden Komplexität und allen unerwarteten Konsequenzen: das ist die C-School der Diotima Society, ein dynamisches Wissensportal und ein Open Lab in Permanenz zugleich.
In einer inspirierten Präsentation wird die C-School vorgestellt. Sie verstehen sich dabei im Sinne des Festivalthemas als KatalysatorInnen des Wandels. Ihnen ist daran gelegen, eine Raum-Zeit-Brücke zwischen Kunst und Technologie, Schönheit und Kreativität, Verantwortungsgefühl und Innovation sowie Wohlfahrt und Wohlbefinden zu bauen.
Im Festsaal des Akademischen Gymnasiums werden sieben Konzepte vorgestellt. Die Gäste sind eingeladen, sich über das Zuhören hinaus an einem kollektiven Schaffensprozess zu beteiligen und ein Spiel um Fragen, Ideen und die Linz-Links einer kommenden glokalen Welt mitzuspielen.
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