Seon Hwan Jeon, Leiter der koreanischen CTIA Chungnam Culture Technology Industry Agency stellt das gemeinsame Residency-Programm von CTIA und Ars Electronica vor, das diesen Sommer mit einem Aufenthalt von Young Sun Kim (KR) in Linz angelaufen ist. Das Ergebnis, die auf Wellenfeldsynthese basierende Soundinstallation Planted ist Teil des diesjährigen Festivalprogramms und Gegenstand der Ausführungen des Künstlers beim Panel.
Ein weiteres Residency-Programm, und zwar jenes mit der Queensland University of Technology, präsentiert anschließend daran Lubi Thomas (AU). Die Kuratorin des dort angesiedelten Cube geht insbesondere auf den laufenden Aufenthalt von Zachary Lieberman (US) im Cube ein.
Ein ganz besonderes Ereignis ist der danach folgende Auftritt von Ryoji Ikeda (JP). Der diesjährige Prix Ars Electronica Collide@CERN-Preisträger spricht üblicherweise viel lieber durch seine Kunst als über sie. Für diese hat er während des ersten Teils seines Aufenthalts im Ars Electronica Futurelab im Juli reichlich neue Eindrücke, Daten und Erfahrungen gewonnen.
Neben Ikeda ist auch sein Freund und Wegbegleiter am CERN, Tom Melia (UK) zu hören. Der theoretische Physiker reflektiert über seine wissenschaftliche Arbeit und ihre konstruktive Konfrontation mit Kunst. Über das Programm, in dem es zu dieser Konfrontation kommt, berichten Ariane Koek (UK), die Ideengeberin von Collide@CERN, Horst Hörtner (AT) und Claudia Schnugg (AT).
Markus Schmeiduch (AT) stellt das Gewinnerprojekt 2014 BlindMaps vor: ein bahnbrechendes Interface zur Verbesserung der Mobilität und Unabhängigkeit von Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Dabei lässt er nicht zuletzt die Entwicklungsfortschritte des Projekts während der Arbeit im Ars Electronica Futurelab Revue passieren.
Einleitung und Moderation: Claudia Schnugg (Ars Electronica Futurelab / AT)
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Talks mit Young Sun Kim: täglich 11:00 – 12:00, 17:00 – 18:00
Inwieweit eignen sich Medien dazu, pure Information zu vermitteln? Ist Klang möglichst ohne die Perspektive des Urhebers denkbar? Die während Young Sun Kims Aufenthalt im Ars Electronica Futurelab entstandene Soundinstallation Planted ist eine Antwort auf diese Frage. Mit 10 Mikrophonen hat Young Sun Kim das Klangumfeld von einzelnen Wildblumen und Gräsern in Linz eingefangen. Das erleben die BesucherInnen der Installation ganzheitlich durch Wellenfeldsynthese.
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Das Ars Electronica Futurelab hat reichlich Erfahrung in der partnerschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit KünstlerInnen und WissenschafterInnen, die ihre zumeist transdisziplinären Projekte im Zuge längerer Aufenthalte im Futurelab verfolgen. Das Arbeitsgebiet liegt zumeist an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Das Ars Electronica Residency Network (AERN) ist der erfolgreiche Versuch, das im Lauf der Jahre weltweit gewachsene PartnerInnennetzwerk so zu knüpfen, dass sich allen beteiligten Institutionen und den nutznießenden KünstlerInnen und WissenschafterInnen bestmögliche Arbeitsbedingungen und spannende Herausforderungen bieten.
Einen Überblick auf alle laufenden Programme und Projekte gibt das AERN Panel beim Ars Electronica Festival.