Hier bezogen Hüller und Seebacher Kinder in der Extremsituation des Lagerlebens in eine Fotoaktion ein, die die Würde der geflohenen Menschen unterstreicht und Kunst als Überlebensmittel versteht.
60.000 Kinder leben in Al Zaatari, das mit insgesamt 100.000 BewohnerInnen das drittgößte Flüchtlingslager der Welt ist. Wo bis vor kurzem noch Wüste war, leidet eine ganze Generation unter den Folgen von Gewalt und Vertreibung.
Dass hier trotzdem nicht nur Hoffnungslosigkeit herrscht, zeigt die Doku Snapshots in Time des Filmemachers Robert Pöcksteiner (AT). Unkommentiert führt sie vor Augen, wie sich die in Todesangst aus dem nahen Syrien Geflohenen mit ihrem Schicksal arrangieren und den Alltag gestalten. Ins Bild und zu Wort kommt auch Kilian Kleinschmidt, der von den Vereinten Nationen mit der Leitung dieser Flüchtlingsstadt beauftragt war, und sich mit Leib und Seele für ein menschenwürdiges Leben unter prekären Umständen einsetzt.
]]>Viele Quadratmeter weit erstrecken sich Sandlandschaften, Erdwelten, Wasserläufe sowie Licht- und Luftspielplätze. Dort gilt in erster Linie das Motto „durch Versuch und Irrtum Neues entdecken“. Es wird gewühlt, gepantscht, geschleudert, zermahlen und angepackt. Aus der Erfahrungen mit elementaren Materialen wie Sand und Wasser ensteht ein grundlegendes Verständnis für Volumen, Dichte, Ursache und Wirkung.
Innmitten dieses großen Freiraums der Elemente liegt ein Labor. Hier können besonders wissbegierige Kinder gemeinsam mit InfotrainerInnen weiterforschen und jenen Fragen auf den Grund gehen, die im Spiel entstanden sind. Im Elterneck können Große und Kleine gemeinsam mit Medienunterstützung ihren naturwissenschaftlichen Horizont erweitern.
„Wenn man sich die Museumslandschaft in Österreich oder vielleicht sogar in ganz Europa ansieht, findet der Kontakt mit technologischen und wissenschaftlichen Themen erst mit dem Schuleintritt statt. Wenn wir uns jedoch die Kinder heutzutage ansehen, kommen sie aber schon relativ früh mit Technologien und neuen Medien in Kontakt. Deswegen denke ich, es ist gut, wenn man das vorab schon etwas kennenlernt und trainiert. “ Lesen Sie dazu mehr im Ars Electronica Blog!
DO 3.9.2015 15:00-16:00 | „Future Mobility“ |
FR 4.9.2015 15:00-16:00 | „Future Citizens“ |
SA 5.9.2015 15:00-16:00 | „Future Music“ |
SO 6.9.2015 15:00-16:00 | „Future Resilience“ (Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit) |
MO 7.9.2015 15:00-16:00 | „Future Education“ |
Moderation: Karin Schmid
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