print – Radical Atoms https://ars.electronica.art/radicalatoms/de Ars Electronica Festival 2016 Tue, 28 Jun 2022 13:26:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 Second Story: Linz https://ars.electronica.art/radicalatoms/de/second-story-linz/ Wed, 03 Aug 2016 08:52:07 +0000 https://ars.electronica.art/radicalatoms/?p=1918

Die in London lebende Künstlerin Aoife van Linden Tol hat Linzerinnen und Linzer eingeladen persönliche Gegenstände wie Fotos und Bücher für die zweite Inkarnation ihres Projektes Second Story in die POSTCITY zu bringen. Das Projekt erforscht den Einfluss von Bildern und Wörtern auf die Sprengkraft von Explosionen und die individuellen emotionalen Reaktionen, die diese bildlichen aber auch physischen Explosionen erzeugen. Der universelle Charakter von Second Story inspiriert Aoife ein Projekt zu schaffen, welches einen persönlichen Dialog mit explosiven Kräften erlaubt. In diesem Sinne macht die Künstlerin eine Entdeckungsreise in die kollektiven und individuellen Gefühlswelten der Linzerinnen und Linzer. Am Festival-Samstag haben BesucherInnen die Möglichkeit die Künstlerin bei der Durchführung der Explosionen zu beobachten. Die Objekte die dabei entstehen werden danach im Ars Electronica Center ausgestellt.

Regeln für die Einreichung von Objekten

  1. Das Objekt ist auf irgendeine Art und Weise gedruckt (Papier, Karte, Foto, Bücher oder Ähnliches).
  2. Es hat eine emotionale, starke Relevanz für die Personen oder das Institut, das den Gegenstand einreicht.
  3. Um ein Objekt einzureichen, muss ein Einreichungsformular ausgefüllt werden. Sie finden das Formular am Ende dieser Seite.

Beispiele

Das Buch, dass Sie sprichwörtlich “weggeblasen” hat oder das Ihr Leben veränderte, ein Foto von jemandem, der verstorben ist, ein Tagebuch, dass von niemandem gelesen werden soll, Postkarten, Poster, Lieblingsplatten, ein Telefonbuch aus den 1940ern, Archivdaten, Nationale Statistische Aufzeichnungen von etwas, das für Sie oder Ihre kulturelle Geschichte wichtig ist, Drucke, Zeitungsartikel, Ansprachen, ein Foto des Orts Ihres ersten Kusses/Orgasmus/Kampfes, historische/politische Veröffentlichungen, die Ihr Herz/Ihre Seele berührt haben, Liebesbriefe (vielleicht niemals verschickt?), Kunstwerke, eine Zeichnung, ein Gemälde, eine Fotografie.

Explosionen

Es werden maximal zehn Gegenstände ausgewählt, die explodiert werden. Die Explosionen werden während des Ars Electronica Festivals 2016 stattfinden, wo Sie die Künstlerin bei der Arbeit beobachten können.

Ausstellung

Die Gegenstände werden anschließend im Ars Electronica Center für die Dauer von bis zu einem Jahr ausgestellt, zusammen mit einer kurzen Erklärung der Objekte. Sie können Sich dafür entscheiden, Ihren Namen oder die Geschichte zum Objekt nicht ausstellen zu lassen.

Der Grund, warum Sie das Objekt einreichen, kann öffentlich oder privat sein. Es hängt ganz von Ihnen ab. Jede Information, die mit dem Objekt eingereicht wird, ist aber entscheidend für die Künstlerin und ihre Herangehensweise an die Explosion. Wenn die Ausstellung beendet ist, werden die Objekte den Besitzern und Besitzerinnen zurück gegeben, damit Sie Ihre Beziehung zu dem Gegenstand in seiner neuen Form fortsetzen können.

Deadline für die Einreichungen

Einreichungen werden bis 4. September 2016 angenommen. Sie erhalten von uns eine Nachricht, ob Ihr Objekt angenommen wurde oder nicht, bis spätestens 12:00 Uhr (Mittag) am 5. September 2016.  Die Gegenstände sollten bis 7. September 2016 an die POSTCITY in Linz geliefert werden.

Einreichungsformular

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Photosynthegraph https://ars.electronica.art/radicalatoms/de/photosynthegraph/ Mon, 01 Aug 2016 14:42:34 +0000 https://ars.electronica.art/radicalatoms/?p=2043 Yoko Shimizu
Photosynthegraph verwandelt den Ausstellungsraum in ein botanisches Labor. Die Installation kombiniert Photosynthese und Fotografie, um Grafiken auf Pflanzen zu drucken.]]>
Yoko Shimizu

Photosynthegraph von Yoko Shimizu verwandelt den Ausstellungsraum in ein botanisches Labor. Die Installation kombiniert Photosynthese und Fotografie, um Grafiken auf Pflanzen zu drucken. Der gesamte Prozess – von Chloroplasten, die Stärke abgeben bis zu chemisch behandelten Blättern, um die Grafiken zu visualisieren – wird in der Performance gezeigt. Die Bilder, die in diesem natürlichen Prozess kreiert werden, demonstrieren, dass es immer noch unendlich viele künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten gibt. Photosynthegraph dehnt die Möglichkeiten der Photosynthese auf Kunst und Design aus.

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Artist Lab Marjan Colletti https://ars.electronica.art/radicalatoms/de/artist-lab-marjan-colletti/ Mon, 01 Aug 2016 12:13:30 +0000 https://ars.electronica.art/radicalatoms/?p=2185 Marjan Colletti
Dr. Marjan Colletti stellt in seinem Artist Lab Methoden vor, mit denen Beton gedruckt werden kann.]]>

Marjan Colletti

Dr. Marjan Colletti, geboren 1972 in Bozen (Italien), ist Architekt, Universitätsdozent, Forscher und Mitbegründer des Designstudios marcosandmarjan. Er ist Professor an der Universität Innsbruck und Leiter des Instituts für Experimentelle Architektur/Hochbau. Seine eigenen Arbeiten sowie die seiner StudentInnen und seines Studio wurden unzählige Male veröffentlicht und ausgestellt. Als Gastkritiker und Dozent ist Marjan Colletti international gefragt.

REX|LAB (UIBK)

3D-Druck ist jetzt auch bei großen Bauelementen angekommen: Dr. Marjan Colletti stellt in seinem Artist Lab Methoden vor, mit denen Beton gedruckt werden kann. Schon seit 2012 stehen automatisierte Roboter-Herstellungsmethoden im Fokus der Arbeit des Instituts für Experimentelle Architektur/Hochbau – damals wurde nämlich das Robotic Experimentation Laboratory, oder REX|LAB, gegründet. Das Potential des 3D-Drucks auch für groß angelegte Bauprojekte und Betonelemente auszuschöpfen, ist jedoch eine etwas spätere Entwicklung. Während der 3D-Druck bei kleineren Projekten schon häufig eingesetzt wird, ist er bei größeren Projekten noch weit entfernt von kommerzieller Anwendung. Dr. Marjan Colletti präsentiert Modelle, die dies schon bald ändern könnten.

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