Der Brain-Computer Interface Designers Hackathon
Der Brain-Computer Interface Designers Hackathon
BR41N.IO Hackathon bringt IngenieurInnen, ProgrammiererInnen, Ärzte und ÄrztInnen, DesignerInnen, KünstlerInnen und Modefreaks in einem interdisziplinären Team zusammen. Sie planen und produzieren ihr eigenes funktionsfähiges Headset für ein EEG-basiertes Brain-Computer-Interface, mit dem sie eine Drohne, einen Sphero- oder e-puck-Roboter oder eine Orthese mittels Bewegungsvorstellung steuern.
10:00 – 10:30 | Begrüßung der BR41N.IO HackerInnen |
10:30 – 11:00 | Intro: Current and Future Applications of Brain-Computer Interface |
11:00 – 11:30 | Intro: Agent Unicorn – A Fashionable BrainTech, Anouk Wipprecht (NL) |
11:30 – 12:00 | Intro: Steps to run a BCI, Christoph Guger (AT) |
12:00 – 12:30 | Hackathon Gruppen und Mentoring |
13:00 | START HACKING |
11:00 | Ende 24-h-Hacking |
11:00 – 14:00 | Hackathon-Projekt-Präsentationen |
14:00 – 14:30 |
Bewertung der Projekte durch die Hackathon-Jury |
15:00 – 16:00 |
BR41N.IO Hackathon Ceremony mit Auszeichnung der besten Projekte durch Christoph Guger & Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl |
Sobald sie an eine Bewegung mit dem rechten Arm denken, führt das Gerät eine vordefinierte Aktion durch. Die ProgrammiererInnen erstellen ein Interface, mit dem man mit reiner Gedankenkraft Roboter und andere Maschinen ansteuern kann. Die KünstlerInnen unter den HackerInnen schaffen künstlerische Gemälde oder posten und tweeten ein Status-Update. Und HackerInnen, die gerne schneidern oder 3D-printen, verleihen ihrem BCI-Headset einen künstlerischen, einzigartigen Touch. Kinder realisieren ihre eigene Versionen von interaktiven Headset-Accessoires, die von Tieren, mythischen Figuren oder ihren Fantasien inspiriert sind.
Inspiriert von dem einzigartigen Headset Agent Unicorn der Fashion-Tech-Designerin Anouk Wipprecht, ist BR41N.IO Brain-Computer Interface Designers Hackathon eine Aufforderung an junge Geeks, ein originelles, spielerisches Wearable-Headset für ein Brain-Computer-Interface (BCI) zu entwerfen. Das BCI misst die Gehirnaktivität, sodass UserInnen nur mithilfe ihrer Gedanken einen Roboter oder ein intelligentes Gerät steuern können, um mit ihm zu kommunizieren oder zu malen.
Vor zwanzig Jahren konnten Brain-Computer-Interfaces nur Mauszeiger bewegen. Heute arbeiten BCIs mit maschinellem Lernen und kommen in den verschiedensten Bereichen der Neurowissenschaften zum Einsatz, zum Beispiel bei der motorischen Rehabilitation von SchlaganfallpatientInnen, beim Assessment von beziehungsweise der Kommunikation mit Koma-PatientInnen, bei der Kontrolle von Geräten für behinderte Menschen, beim kognitiven Training oder Neuromarketing. BR41N.IO zeigt die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen und die unendlichen Möglichkeiten von Brain-Computer-Interfaces bei kreativen oder wissenschaftlichen Anwendungen. Es demonstriert auch, wie künstliche Intelligenz, Lebenswissenschaften, Kunst und Technologie zusammenarbeiten, um innovative und außergewöhnliche BCI-Headsets zu entwickeln.
BR41N.IO is organized by g.tec medical engineering GmbH | Schiedlberg | Austria
Intermedia/trans-technological performance/installation
A3 K3 bietet eine einzigartige interaktive Erfahrung: Kunstwerke werden mittels Maschinentechnologie und Publikumsbeteiligung geschaffen. Dragan Ilić nutzt dazu ein komplexes System aus Brain-Computer-Interfaces (BCI), indem er einen Hightech-Roboter via State-of-the-Art-Technologie mit seinem Gehirn kontrolliert.
ZuschauerInnen können die BCI-Technologie ausprobieren. Unterstützt vom Roboter zeichnen und malen der Künstler und das Publikum auf einer vertikalen und einer horizontalen Leinwand. Der Roboterarm ist mit DI (Dragan Ilić)-Zeichengeräten bestückt, die verschiedene künstlerische Medien halten und manipulieren und attraktive, großformatige Kunstwerke erschaffen. Dragan Ilić liefert damit einen Kontext, in dem Menschen ihre künstlerischen Fähigkeiten weiterentwickeln und augmentieren können. Dank der Unterstützung durch g.tec wird Ilić auch weiterhin zur Interaktion zwischen AI-Systemen und Mensch im kreativen Prozess forschen.
This program is supported by g.tec and GV Art London.
Einen sechs Tonnen schweren Bagger steuern allein durch die Kraft der Gedanken oder der Augen? Ein besonderes Kooperationsprojekt zwischen Wacker Neuson, Hersteller von Baugeräten für den Profibedarf, und Ars Electronica Futurelab macht es möglich! Mittels hochmodernen BCI-Technologien und Methoden des Eye-Tracking können BesucherInnen, egal welchen Alters, den Kettenbagger ET 65 ansteuern und seinen 7 Meter langen Baggerarm bewegen.
Die innovativen Forschungsansätze der beiden Partner entwickeln alternative digitale Steuerungsmöglichkeiten. Damit zeigen sie beeindruckende Simulationen einer Zukunft, in der Menschen und Maschinen ganz anders bewegen und bewegt werden können.
Der ET 65 wird präsentiert im Kontext des Mobilen Ö1 Ateliers, das in diesem Jahr vom Linzer Architekten-Team any:time aus industriellen wiederverwendbar IBC-Containern gestaltet wird.
Cybathlon ist ein Projekt der ETH Zürich, das den Austausch zwischen Menschen mit Behinderung, Technologie-Entwicklern und -Entwicklerinnen und der Öffentlichkeit fördert, um auf die Herausforderungen für Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen. Ziel ist es, die Entwicklung von technischen Hilfsmitteln voranzutreiben, die den Alltag der Menschen erleichtern.
Der erste Cybathlon wurde 2016 im Zuge einer internationalen Veranstaltung mit großem Erfolg ins Leben gerufen. Menschen mit Behinderung oder körperlichen Schwächen konnten hochentwickelte Hilfsmittel wie beispielsweise robotergesteuerte Technologien nutzen und im Wettkampf gegeneinander antreten. An den sechs Disziplinen nahmen insgesamt 66 TesterInnen des Pilotprojekts teil, die von 400 Mitgliedern in 56 Teams aus 25 Nationen unterstützt wurden. In einer Disziplin, dem Computerspiel „Brain-Computer Interface Race”, musste ein Avatar ausschließlich mittels Gehirnzellen kontrolliert und gesteuert werden. Könnten Sie das auch?
Project: CYBATHLON / ETH Zurich, Switzerland
Inventor and initiator: Prof. Dr.-Ing. Robert Riener
BCI Game: BrainRunners, developed for the BCI Race of the Cybathlon 2016 in cooperation with ETH Zurich and Zurich University of the Arts (ZHdK), Switzerland