photographs – Artificial Intelligence https://ars.electronica.art/ai/de Ars Electronica Festival 2017 Tue, 28 Jun 2022 13:43:24 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 Recognition https://ars.electronica.art/ai/de/recognition/ Tue, 08 Aug 2017 21:02:42 +0000 https://ars.electronica.art/ai/?p=2325

Fabrica (IT)

Kann eine Maschine uns dazu bringen, Kunst aus dem Blickwinkel unserer heutigen Welt zu betrachten? Inspiriert durch den Widerspruch bringt Recognition eine künstliche Intelligenz ins Museum – in den Kontext eines so subjektives Feldes wie Kunst und konfrontiert dieses mit rationalem, objektivem Denken.

Recognition verwendet AI-Algorithmen und vergleicht Fotografien von aktuellen Ereignissen, über die die internationale Nachrichtenagentur Reuters berichtet, mit britischer Kunst aus der Sammlung der Tate Britain.

Mehr als drei Monate lang, vom 2. September bis zum 27. November 2016, schuf Recognition eine virtuelle Galerie, die rund um die Uhr zugänglich war, und verglich das Archiv der Tate Britain und die online verfügbare Sammlung britischer Kunst mit den jüngsten Bildern von Reuters. Die Übereinstimmungen basierten auf visuellen und thematischen Ähnlichkeiten, die der Algorithmus dank eines Musters, das vielfältigen Kriterien anwendet, fand. Das Publikum konnte die virtuelle Galerie mittels eines interaktiven Displays erkunden: unter http://recognition.tate.org.uk sowie in der Galerie der Tate Britain.

Credits

Beteiligte KünstlerInnen: Coralie Gourguechon (FR), Monica Lanaro (IT), Angelo Semeraro (IT), Isaac Vallentin (CA).

Credits: IK Prize in partnership with Microsoft
Created by Fabrica and Jolibrain
Content Provider: Reuters

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Ich + ich = #wer? https://ars.electronica.art/ai/de/i-i-who/ Tue, 08 Aug 2017 20:45:39 +0000 https://ars.electronica.art/ai/?p=2387

FAB, Virtual Office

Realität, Fiktion, Wunschdenken?! Wer bin ich, wer kann ich sein? Wir benutzen Selfies, um uns selbst in Szene zu setzen. Wie kann ich mich, wie möchte ich mich inszenieren.

Wer würde ich dann sein wollen. Für wen inszeniere ich mich? Den TeilnehmerInnen des Virtual Office geht es beim diesjährigen Festivalthema „Das andere Ich“ darum herauszufinden, wer die Jugendlichen dieser Zeit sein wollen, welchen Idealen sie nacheifern, welche Vorbilder sie haben. In Form von inszenierten Fotografien soll es den BesucherInnen und Mitwirkenden ermöglicht werden sich selbst neu zu erfinden.

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Latent Space https://ars.electronica.art/ai/de/latent-space/ Tue, 08 Aug 2017 16:27:05 +0000 https://ars.electronica.art/ai/?p=3556

Jake Elwes (UK)

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden zunehmend Teil unsere Alltags. Basierend auf AI-Modellen, die derzeit unter anderem in der Moderation und Überwachung von digitalen Inhalten eingesetzt werden, erforscht die Installation den “latenten Raum” der künstlichen Intelligenz. Sie verarbeitet und imaginiert eine eigene Welt und entwickelt Träume und Visionen in den verborgenen Zwischenräumen zwischen all dem, was sie von uns gelernt hat, und weit darüber hinaus.

Für Latent Space entwickelte die künstliche Intelligenz einen Algorithmus, basierend auf 14,2 Millionen Bildern, die zeigen, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet. Sobald das Modell neuronale Verbindungen erstellt hat, um die entsprechenden Daten zu verstehen, kann es zu träumen anfangen. In seinem digitalen abstrakten Unterbewusstsein entwirft es neue Bilder und visualisiert damit einen latenten, unterschwelligen Raum.

Credits

www.jakeelwes.com
Special thanks to Anh Nguyen et al. at Evolving-AI for their work on GANs

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Silences (Active Images) https://ars.electronica.art/ai/de/active-images/ Tue, 08 Aug 2017 14:19:51 +0000 https://ars.electronica.art/ai/?p=3670

Lohner Carlson (DE/US)

Lohner Carlson verfolgt seit Anfang der 1980er Jahre den Begriff des “aktiven Bildes”, seit ihre anfängliche Zusammenarbeit mit John Cage sie dazu inspirierte, das gefundene Objekt und den Begriff der Stille in das Medium des Films zu erweitern. Active Images untersuchen die Natur der Fotografie und das bewegte Bild.

Die “echte” Zeitwahrnehmung der BetrachterInnen kollidiert mit einer gefilmten “Realtime” in einer experimentellen Verbrennung von Langzeit-Sehschleifen mit scheinbar zufälligen und minimalistischen Veränderungen, wodurch die zeitliche und räumliche Dimension in hypnotische, rhythmische, visuell-musikalische Strukturen verwandelt werden kann.

Um ihre digitale Medienarbeit adäquat präsentieren zu können, hat Lohner Carlson zusammen mit Videri eine Hardware-Software-Content-Ausstellungsplattform namens Active Image-Technologie entwickelt, die erstmals eine vollständige digitale Einzigartigkeit und Originalität, Rechenschaftspflicht, Transaktionsfähigkeit, und die Sicherheit des Medienkunstwerks ermöglicht.

Ästhetisch konkurrieren die auf der digitalen Leinwand gezeigten Active Image-Bilder mit der Sättigung und der Stille von analogen Bilder oder mit den Qualitäten von Malerei. In naher Zukunft steht diese neue Präsentationsform für alle MedienkünstlerInnen zur Verfügung. Bei Ars Electronica 2017 wird diese Technologie zum ersten Mal gezeigt, mit Kunstwerken von Lohner Carlson und Arotin & Serghei.

Credits

Lohner Carlson sind Henning Lohner (DE / US), Van Carlson (US) und Max Carlson (US)

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