Deltu ist ein Delta-Roboter mit einer starken Persönlichkeit. Mithilfe von zwei iPads interagiert er mit Menschen. Er spielt mit den BesucherInnen – abhängig von seiner Stimmung.
Wenn jemand zu viele Fehler macht, ist Deltu verärgert und entscheidet sich dazu, diese Person zu ignorieren. Er wird frustriert das Spiel verlassen, ein paar Selfies machen und auf Instagram posten.
Supported by ECAL, École cantonale d’art de Lausanne
Künstliche Intelligenz beruht auf menschlicher Erfahrung. Aber wie können wir smarte Maschinen schaffen, die auf unterschiedlichen menschlichen Perspektiven beruhen?
In diesem Lab gehen wir dieser Frage nach, indem wir unseren Körper (und den anderer) so „kodieren“, dass er eine Reihe interaktiver, kollaborativer und sehr spielerischer Anweisungen ausführt, wofür wie Lo-fi- und Low-tech-Materialien verwenden. Mach dich bereit und verwandle dich in eine smarte Maschine!
QUT Guerrilla Knowledge Unit (GKU)
Jacina Leong, Linda Knight, Jess Martin, Dee Armstrong, Xue Ning Lee
Maschinen werden meist entwickelt um möglichst effizient ihre Aufgaben zu erfüllen. Eine der Eigenschaften, die Menschen von Maschinen unterscheidet, ist die Fähigkeit spielen zu können. Wenn das Leben nur noch daraus besteht effizient gesteckte Ziele zu erreichen, wird es sinnlos. Menschen müssen spielen! Was passiert also, wenn es echte künstliche Intelligenz gibt? Spielen Maschinen dann ebenso?
Der spiralförmigen Sortiermaschine kommt dieses Jahr eine neue Rolle zu. Joseph Herscher, Künstler und Youtube-Star aus New York, belebt die ehemaligen Paketrutschen wieder, indem er ihnen eine sehr menschliche Aufgabe zuteil werden lässt: Seitdem die große Maschine nicht mehr für logistische Aufgaben verwendet wird, ist ihr langweilig. Sie beginnt mit Gegenständen, die sie von früher kennt, zu spielen. Schachteln, Kuverts, Paketrollen, Geschenke, Spielsachen und alles, was einst in diesen Paketen hätte verschickt werden können. Der Spielverlauf ist dabei sehr merkwürdig, obwohl alles nach einem festen Plan und vordefinierten Aufgaben abzulaufen scheint. Dies lässt die BesucherInnen in fragendem Erstaunen zurück: Wo sitzt die neuronale Steuerung? Spielt die Maschine für sich allein? Vielleicht repräsentiert der Apparat etwas Unsichtbares – die Entstehung von Kreativität und komplexen Ideen, die von verschiedenen Einflüssen inspiriert sein können – auch von Maschinen, die nur zu tun scheinen, was wir ihnen auftragen.
Credit: Martin Hieslmair
Commissioned by Ars Electronica
www.josephsmachines.com
Wie verarbeitet eine künstliche Intelligenz eigentlich Bildinformationen? Die Anordnung von unzähligen quadratischen Pixeln kann hier im umgekehrten Weg ausprobiert werden.
Mit quadratischen Magneten können Fotos nachgebaut oder eigene Pixelkunstwerke geschaffen werden. Wie kann eine scheinbar chaotische Anordnung von einer anderen Perspektive aussehen? Das Projekt lädt speziell auch jüngere Kinder ein, die künstliche Intelligenz auf spielerische Weise verstehen zu lernen. Selbstverständlich ist auch gleich eine Malstation daneben, damit wir den Maschinen zeigen können, wie wir Menschen Bilder gestalten …