Error https://ars.electronica.art/error/de Ars Electronica Festival 2018 Tue, 28 Jun 2022 15:19:19 +0000 de-DE hourly 1 the postdictionary as a living experience: food culture experiments https://ars.electronica.art/error/de/food-culture-experiments/ Mon, 03 Sep 2018 06:00:47 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=8190 Eveline Wandl-Vogt (AT), Kim Albrecht (US/DE), Vlad Atanisiu (CH), Matthew Battles (US), Katja Berger (AT) Penesta Dika (AT), Nikhil Krishna Dharmaraj (US), Amelie Dorn (AT), Keith Hartwig (US), Sarah Newman (US), Enric Senabre Hidalgo (ES), Barbara Piringer (AT), Jose Luis Preza Diaz (AT), Thomas Palfinger (AT), Tuuli Maria Utriainen (CH),  in collaboration with Community Cooking (AT), Sprungbrett (AT), Topothek (AT) and Wiener Tafel (AT)

Exploration space @ ACDH-ÖAW konzentriert sich auf Experimente und offene Innovation. Basierend auf dem flüssigen, partizipativen Konzept des Post-Wörterbuchs werden verschiedene sowohl digitale als auch virtuelle Interaktionen und Experimente angeboten. KünstlerInnen, PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen, die nach den Prinzipien des Co-Design arbeiten, nehmen die TeilnehmerInnen mit auf eine gemeinsame Reise in die intimen Dimensionen einer speziellen Ausprägung des europäischen Kulturerbes – der Esskultur – und in die multikulturelle Szene Europas, die dank vielfältiger Erfahrungen alle Sinne berührt.

 

1. FOODPRINT

Credits: Ross Whyte (sound)
Artists: Dan Shay (artist / Glasgow), Slaven Stekovic (University of Graz)

Wir sind, was wir essen, also was essen wir?
Foodprint als Summe der Einflüsse, die Lebensmittel auf Menschen und Menschen auf Nahrung und Umwelt haben, ist ein kontinuierlicher Prozess. Indem wir den Nahrungsmitteldruck eines Zuschauers in Zeit und Raum erfassen, schärfen wir das Bewusstsein für verschiedene Aspekte, die in den alltäglichen Prozess des Konsums verschiedener Nahrungsmittel integriert sind. Raum zum Nachdenken schaffen: Ist das Lebensmittel nur eine Summe seiner Inhaltsstoffe oder enthält es immaterielle Bestandteile, die es wert sind, berücksichtigt zu werden?

Diese Arbeit ist die erste in der Reihe, die die transformativen Kräfte der Nahrungsmittel- und Mahlzeitengenese herausfordert. Sie untersucht das Zusammenspiel von Verbrauchern und Lebensmitteln mit Licht/Schatten und Ton/Stille als Vertreter dieser untrennbaren Beziehung.

Wir sind, was wir essen und was wir essen, sind wir.

 

 

2. INVASIVE SPIRITS: NATURE, FOOD, AND SENSORY EXPERIENCE IN THE CITY WILD

Credits: U.S. Embassy Vienna; Austrian Academy of Sciences, Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH), exploration space; metaLAB (at) Harvard, Berkman Klein Center for Internet and Society
Artists: metaLAB (at) Harvard, Berkman Klein Center for Internet and Society, Matthew Battles (US), Keith Hartwig (US)

HEFE ist keine bloße „Zutat“, sondern eine Welt vitaler Organismen, Partner der Menschen seit Anbeginn der Zivilisation. Für die Ars Electronica bieten wir „sensorische Geschenke“ in Form von mehreren Fläschchen mit hefegehaltigen Materialien an: Sauerteig, Würze, Essiggurken und Materialien aus der ganzen Welt (Abfälle, Müll, Abfälle oder Schnittgut von Pflanzen, die in der Stadt wachsen). Die Teilnehmer werden uns sagen, was diese Aromen für sie bedeuten; wir werden sie zusammen mit den wissenschaftlichen Namen der Hefe und ihrer DNA visualisieren.

 

 

3. DISTINCTION MACHINE: LIMITS OF OUR DIGITAL REALM

Credits: U.S. Embassy Vienna; Austrian Academy of Sciences, Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH), exploration space; metaLAB (at) Harvard, Berkman Klein Center for Internet and Society
Artists: metaLAB (at) Harvard, Berkman Klein Center for Internet and Society, Kim Albrecht

Inmitten des Erforschens und Verstehens des Cyberspace ist es faszinierend, nach den Grenzen des Rechnens selbst zu fragen. Ludwig Wittgenstein sagte, dass die Grenzen unserer Sprache die Grenzen unserer Welt definieren.

Was schränkt die Sprache der Berechnung ein? Und wie definiert es unser Weltbild?

Dieser Satz von Experimenten fordert den Computer auf, eine einfache Aufgabe auszuführen, indem er zwei verschiedenfarbige Rechtecke an der gleichen Position in einem dreidimensionalen Raum platziert. Da keiner der beiden vor dem anderen steht, steht die Maschine vor dem Problem, welche Farbe sie zeigen soll. Die Entscheidung für eine Farbe und gegen die andere erfolgt auf der niedrigsten Berechnungsebene, in der Strom durch die Siliziumschaltungen fließt. Der Computer repräsentiert das eine oder andere, aber nie ein Dazwischen. Die Unbestimmtheit unserer Welt, die Zwiespältigkeit ist nichts, was man berechnen könnte. Diese Gewissheit im Ungewissen scheint auf jeder Ebene der Vermittlung zwischen uns und dem Computer durch.

 

 

4. MORAL LABYRINTH

Credits: U.S. Embassy Vienna; Austrian Academy of Sciences, Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH), exploration space; metaLAB (at) Harvard, Berkman Klein Center for Internet and Society
Artists: metaLAB (at) Harvard, Berkman Klein Center for Internet and Society; Sarah Newman; Nikhil Dharmaraj

Moral Labyrinth ist eine Kunstinstallation in Form eines physischen Lauflabyrinths und einer interaktiven Website, die sich mit dem Value Alignment Problem der künstlichen Intelligenz auseinandersetzt. Das Value Alignment Problem ist die Herausforderung, sicherzustellen, dass die Ziele, die entweder in KI-Systeme eingebettet sind oder sekundäre Ziele, die sie später bilden, mit den Werten der Gesellschaft, der sie dienen, in Einklang stehen.

Eine solche Übereinstimmung zwischen Maschine und Mensch ist schwer zu erreichen; es gibt kein Wörterbuch für die vagen und unsicheren Werte, die wir haben. Im Post-Wörterbuch-Bereich sind unsere Konzepte flüssig, während die Maschine das Binäre sucht. Die Antwort liegt in Reflexion und Engagement. Als Schritt zur Auseinandersetzung mit diesem Thema bringt Moral Labyrinth der Öffentlichkeit eine direkte und zugängliche Form des Engagements, bietet die Möglichkeit, über Wertekonflikte zu meditieren und lädt den Betrachter ein, sich neugierig mit drängenden philosophischen Fragen auseinanderzusetzen.

]]>
Micros https://ars.electronica.art/error/de/micros/ Sat, 01 Sep 2018 16:29:15 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=11324 MICROS ist eine Installation von geschichteten Folien, die aus einer kartesischen Topologie und einem vergrößerten Bildstreifen besteht.

Dieses Projekt untersucht Ideen der Unendlichkeit, in der spezifischen, horizontalen Verlängerung und Teilchenstreuungstheorie.

Website:

]]>
Raumklang für Klarinettenensemble & zwei Orgeln https://ars.electronica.art/error/de/raumklang/ Thu, 30 Aug 2018 23:00:34 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=11280 Das Ensemble CLARISSMA der Anton Bruckner Privatuniversität unter der Leitung von Gerald Kraxberger sowie Wolfgang Kreuzhuber und Gerhard Raab an den beiden Orgeln spielen Werke von Jehan Alain, Johann Sebastian Bach, César Franck, Roderik de Man, Alexander Maurer, Wolfgang Amadeus Mozart, Francesco Raselli und Igor Strawinsky sowie eine Improvisation.
Tickets und mehr Information…

]]>
QAL https://ars.electronica.art/error/de/qal/ Wed, 29 Aug 2018 21:02:14 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=10886 Prints on canvas, 100 x 200 cm & interactive/generative audiovisual installation

Der anti-carpet ist eine interaktive, generative audiovisuelle Installation, die Umweltdesign in futuristischer Architektur mit Wurzeln in persischen Motiven erforscht.

Die ursprüngliche Idee dieses Projektes war es, eine Verbindung zu altpersischen Kunstikonen herzustellen und sie mit einem neuen Gestaltungsziel in Form einer Installation zu verbinden. Das Schlüsselelement war der Perserteppich, der die Folge der Idee eines irdischen Paradieses war, das sich in der persischen Literatur aus der Zeit der Achämeniden-Dynastie verbreitete, um einen Ort der anderen Art zur geschützten Entspannung zu schaffen – spirituell und gemächlich.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Teppichen ist QAL kein einzelnes Muster, es ist ein Sterblicher, der in einer Sekunde stirbt, und es ist sehr einfach das Muster, durch die Bewegung der Hände in Echtzeit durch das Licht zu beeinflussen. In einer Sekunde entstehen über 60 Muster, von denen einige auf Leinwand in einer Größe von 1,5 x 2 m aufgenommen und gedruckt wurden.

QAL, 2017/Ali Phi (IR), Credit: Ali Phi
]]>
Die Zukunft des Helfens https://ars.electronica.art/error/de/die-zukunft-des-helfens/ Wed, 29 Aug 2018 18:12:20 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=10797 Blaulichtinstitutionen haben den eindeutigen gesellschaftlichen Auftrag, auf Notfälle und Katastrophen vorbereitet zu sein. Um diesem auch in der Zukunft gerecht werden zu können, gilt es, Szenarien zu simulieren, die klären, auf welche konkreten Herausforderungen es sich vorzubereiten gilt.

Ein Beispiel, das auf solchen Überlegungen basiert, ist der Concept Truck von Rosenbauer, ein Konzept für ein selbstfahrendes Feuerwehrauto. Gearbeitet wird an dieser zukunftsweisenden Technologie in unmittelbarer Nähe, und zwar in den Entwicklungsabteilungen der Firma Rosenbauer im Umland von Linz. In einem Kooperationsprojekt mit der Linz AG, also einer konkreten lokalen Instanz, erweitern wir das Thema der Zukunft des Helfens auf kommunale Herausforderungen und Verantwortungen. Mit welchen Veränderungen haben wir in unserem näheren Lebensumfeld zu rechnen und welche sinnvollen Präventivmaßnahmen können getroffen werden? Ein weiterer Beleg für die Auseinandersetzung mit zukünftigen regionalen Anliegen ist eines der ersten voll elektrischen Feuerwehrauto Europas, welches aus einer oberösterreichischen Kooperationsgemeinschaft zwischen der Linz AG sowie zwei der innovativsten Firmen des Landes – Rosenbauer und Kreisel – entstammt und bereits im Einsatz ist. Cutting-edge Technologie hilft hier nicht nur, die Brände der Gegenwart zu löschen, sondern auch verstehen zu lernen, wie Mobilität in der Zukunft interpretiert und gelebt werden könnte. Neben den fleißigen Bienen bei der Feuerwehr beschäftigt sich ein weiteres Projekt der Linz AG tatsächlich mit den geschätzten Tierchen – moderne Technologie trifft hier auf einen wichtigen und bereits langen Wegbegleiter des Menschen: die Bienen. Die auch im Smart-Home-Bereich eingesetzte Technologie LoRaWAN macht es möglich, die fliegenden MitarbeiterInnen der Linz AG zu beobachten, um frühzeitig gesundheitsgefährdende Einflüsse erkennbar zu machen und in der Folge rasch die richtigen Maßnahmen setzen zu können.

Concept Fire Truck (CFT) / Rosenbauer (AT), Credit: tom mesic

Wir widmen uns mit „Die Zukunft des Helfens“ jenen zukünftigen Herausforderungen, die sich mit den Themen Sicherheit und Lebensqualität in der eigenen Stadt auseinandersetzen. Es gibt eine lange Liste an wichtigen Punkten, die noch adressiert werden könnte: Wasserqualität, Luftqualität, Grünanlagen, Infrastruktur, Müllentsorgung etc. Die Bandbreite jener Verantwortungen zeigt, welche scheinbar selbstverständlichen Dinge des täglichen Lebens hierbei von Bedeutung sind. Eine maßgebliche Rolle, um unsere Lebensqualität gewährleisten zu können, spielt der wohlbalancierte Einsatz von neuer und bewährter Technologie. Beide hier präsentierten Projekte unterstreichen die Diversität sowohl der Herausforderungen als auch der Aufgaben in diesem Bereich, welche verantwortungsvoll von regionalen Betrieben in Angriff genommen werden.

]]>
Young Animations https://ars.electronica.art/error/de/young-animations/ Wed, 29 Aug 2018 18:06:58 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=10805 Eine Gruppe, die an einem Tisch in einer Kneipe sitzt, plaudert und trinkt Bier, als einer von ihnen plötzlich beginnt, seine Gefühle zu analysieren. Ein Vater erinnert sich an eine verpasste Gelegenheit, mit seiner Tochter zu sprechen; eine kurze Begegnung Jahre später macht alle Worte bedeutungslos. Ein Weg führt durch ein versunkenes Labyrinth von Erinnerungen und Träumen. Das sind Beispiele für psychische Zustände. Begabte junge Filmemacher reichen ihre witzigen, schrägen, subtilen, tragischen und todernsten Arbeiten jährlich in der Kategorie u19 – CREATE YOUR WORLD (AT), bugnplay. ch (CH), mb21 (DE) und C3<19 (HU) des Prix Ars Electronica ein. Die größten Hits gibt es in Young Animations.

credits: Viktoria Hörndler
]]>
Fire Truck https://ars.electronica.art/error/de/fire-truck/ Wed, 29 Aug 2018 17:48:41 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=10792 Linz AG (AT)

CL-P Compact Line
Vor circa zwei Jahren schlossen sich auf Initiative der Betriebsfeuerwehr LINZ AG drei innovative oberösterreichische Unternehmen zusammen, mit dem Ziel, ein völlig neues Fahrzeug umzusetzen und damit einer gemeinsamen Vision zu folgen. Die Zusammenarbeit von Rosenbauer, Kreisel Electric und LINZ AG mündete in einer Top-Neuheit am Einsatzfahrzeugsektor.

Im Feuerwehrwesen ist der Klimaschutzgedanke aus durchaus praxisrelevanter Sicht längst angekommen. In Fachkreisen heißt es, dass Feuerwehren schon heute immer öfter wegen extremer Wetterereignisse ausrücken müssen, die dem Klimawandel zugeschrieben werden. Demzufolge ist Klimaschutz in gewissem Sinne auch Eigennutz für die Feuerwehren.


Was treibt die LINZ AG an?
Die Initiative der Betriebsfeuerwehr stößt bei der LINZ AG auf offene Türen. Bei diesem Projekt lauten die LINZ AG-Motive Innovationsgeist, Wirtschaftlichkeit und praktikable Funktionalität mit Augenmerk auf die Umwelt. Den Klimaschutz-Nutzen sehen die Projektinitiatoren insbesondere im Nachahmungspotenzial.

Linz AG Fire Truck, Credit: tom mesic

Die Highlights des neuen Einsatzfahrzeuges im Überblick

Europa-Innovation: das österreich- bzw. europaweit erste branchenbekannte vollausgestattete taktische Feuerwehrlöschfahrzeug mit Elektroantrieb wird in Linz im Einsatz sein

Vorzeigeprojekt mit Nachahmungspotenzial: Das Leuchtturmprojekt ist geeignet, um saubere Mobilität von morgen greif- und sichtbar zu machen, Möglichkeiten aufzuzeigen und auf neue Ideen rund um E-Mobilität zu bringen. Darüber hinaus ist die Feuerwehr – allein in OÖ hat das Feuerwehrwesen beinahe 100.000 Mitglieder – ein großartiger Multiplikator für E-mobile Lösungen.

Wirtschaftlichkeit/Umwelteffekt: mit dem Elektroantrieb wird das neue Einsatzfahrzeug deutlich günstiger unterwegs sein als mit herkömmlichen Antriebskonzepten. Die konkrete CO2-Einsparung durch den Betrieb des Fahrzeugs wird die Praxiserfahrung zeigen. Die angenommene Fahrleistung von 12.000 km pro Jahr lässt jährlich 4,8 t CO2-Ersparnis erwarten.

Einfache Bedienung: Das Fahrzeug lässt sich ganz einfach mit Gas-/Bremssystem bedienen und beschleunigt hervorragend – Vorteile, die gerade bei Einsätzen, wenn es schnell gehen und jeder Handgriff sitzen muss, entscheidend sein können

Nutzbare Synergien: die LINZ AG ist in der glücklichen Lage, viel Know-how im Bereich E-Mobilität in den eigenen Reihen zu haben. Das betrifft die Ladeinfrastruktur – am Feuerwehr-Standort FHKW wird eine E-Ladestation errichtet – genauso wie den Betrieb von Elektrofahrzeugen insgesamt.

Vorreiterstellung: Die LINZ AG unterstreicht mit dem ersten vollelektrischen Feuerwehreinsatzfahrzeug einmal mehr ihre Vorreiterstellung im Bereich der E-Mobilität

]]>
Smart Bees https://ars.electronica.art/error/de/smart-bees/ Wed, 29 Aug 2018 17:39:06 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=10786 Linz AG (AT)

Intelligente Bienenstockwaage am Pöstlingberg
Im Rahmen eines Pilotprojektes führt die LINZ AG seit Sommer 2017 am Pöstlingberg – dort befinden sich 17 Bienenstöcke – einen Testlauf durch. Die neu entwickelte Bienenstockwaage mit LoRaWAN-Übertragungstechnik soll in Zukunft zur Sicherung des Bienenfortbestands beitragen.

Smarte Vernetzung
Die Bienenstockwaage sendet dreimal täglich das aktuelle Gewicht des Bienenstocks sowie die Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu den Servern der LINZ AG. Zusätzlich sind die lokalen Wetterdaten verfügbar. Imker haben dann die Möglichkeit, diese Daten über eine eigene Webplattform abzurufen und zu evaluieren. Bei Unregelmäßigkeiten können sie Alarmmeldungen erhalten und kurzfristig reagieren.

Enorme Erleichterung für Imker
Das Wissen über die Gewichtsentwicklung und Temperatur ermöglicht die optimale Fütterung der Bienen und gibt Aufschluss über die gesammelte Honigmenge. Bisher mussten die Imker ihre Bienenstöcke regelmäßig abwiegen. Außerdem helfen die Daten bei der Suche nach dem optimalen Platz für die Bienenstöcke.

Geringe Energie- und Erhaltungskosten
Die Stromversorgung der Bienenstockwaage erfolgt über eine Photovoltaik-Anlage. Ein Energiemanagement-System sorgt dafür, dass die Waage nur bei Bedarf Energie verbraucht. Das System ist mit zwei Sensoren ausgestattet: Einer erfasst und sendet die Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit, der andere zum Gewicht. Ein Sensor kommt bis zu zehn Jahre ohne Batteriewechsel aus. Mit LoRaWAN fanden die LINZ-ENERGIESERVICE GmbH-LES und der Geschäftsbereich LINZ AG TELEKOM den passenden Funkstandard. Dieser kombiniert hohe Reichweite mit niedrigem Energieverbrauch. Derzeit hat die LINZ AG insgesamt sechs LoRaWAN-Sendeanlagen installiert, ein Ausbau ist geplant.

Einzigartiges Gesamtpaket
Das Gesamtpaket macht die Bienenstockwaage der LINZ AG zu einer Innovation, die den Imkern die Betreuung und die Erhaltung der Bienenvölker erleichtern. Die ersten Ergebnisse des Pilotprojektes waren vielversprechend und zeigen einmal mehr die Innovationskraft der LINZ AG-Tochter, LINZ-ENERGIESERVICE GmbH-LES.


LoRaWan (Long Range Wide Area Network) ist eine Funktechnologie, die mit niedrigen Kosten, sehr guter Reichweite und einer sehr langen Lebensdauer der Batterien in den Endgeräten punktet. Sie ermöglicht zahlreiche ´Internet der Dinge´- bzw. Smart-City-Anwendungen. Zum Beispiel kann sie für die Optimierung des Energieverbrauches und die Steigerung der Energieeffizienz genauso eingesetzt werden wie für Kundenfrequenzmessungen und vieles mehr.

Linz-Energieservice GmbH: Bienenstock-Waage, Bernd Freisais (LES), Christian Stadler; Linz, 06.04.2018; Foto: Guenther Groeger ©grox, Kultur- & Pressefotograf; www.groxpressimages.at
Linz-Energieservice GmbH: Bienenstock-Waage; Linz, 06.04.2018; Foto: Guenther Groeger ©grox, Kultur- & Pressefotograf; www.groxpressimages.at
]]>
Think Your Product https://ars.electronica.art/error/de/think-your-product/ Wed, 29 Aug 2018 17:25:42 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=10769 SchülerInnen der HTBLA Leonding: Elias Bürger (AT), Karsten Köhne (AT), Andreas Leeb (AT), David Matousch (AT), Stefan Stanzel (AT), Eric Stock (AT)

Die Initiative Think Your Product der Leondinger HTL lehrt Studenten im 4. Jahr unternehmerisches Denken und Kreativität bei der Entwicklung von Produktideen und der Gründung eines neuen Unternehmens als ersten Schritt auf einem möglichen Karriereweg. Den Studierenden werden im Laufe des Jahres mehrere Motivations- und Informationsveranstaltungen angeboten. Think Your Product arbeitet sehr eng mit dem oberösterreichischen Start-Up-Netzwerk und zahlreichen IT-Unternehmen des Linzer Öffentlichen Verkehrs zusammen. Höhepunkt der Initiative ist die Make Your Product Week, bei der sich die Teams mit den besten Produktideen eine ganze Woche lang auf die Entwicklung eines Prototypen konzentrieren und die Ergebnisse am Ende der Woche einer Expertenjury präsentieren können.


Streampy:

Stefan Stanzel (AT), Karsten Köhne (AT), Andreas Leeb (AT)

Streampy ist eine Anwendung, mit der BenutzerInnen Playlisten über verschiedene Streaming-Plattformen hinweg erstellen kann. Es befreit den Nutzer von der mühsamen Aufgabe, Musik über verschiedene Streaming-Plattformen zu suchen und die hohe Anzahl an überlappenden Angeboten zu sortieren, um die Musik zu bekommen, die er wirklich sucht.


Ludimus:

David Matousch (AT), Eric Stock (AT), Elias Bürger (AT)

Ludimus ist eine mobile Spieleplattform für Karten-, Brett- und Arcade-Spiele, die die Spielweise von Familien mit ihren Kindern revolutioniert. Als mobile Lösung ermöglicht es den Spielern, ihre gesamte Spielsammlung mit in den Urlaub oder zu ihren Freunden zu nehmen.

credits: Felix Neudecker
credits: Felix Neudecker
]]>
Zeitkapsel – Erinnern an Zukunftsvisionen https://ars.electronica.art/error/de/zeitkapsel-erinnern-an-zukunftsvisionen-remembering-visions-of-the-future/ Wed, 29 Aug 2018 16:49:50 +0000 https://ars.electronica.art/error/?p=10765 Peter Repczuk (AT)

Weißt du noch, woran du vor genau 5 Jahren gedacht hast? Hast du dir deine Lieblingsspeise gemerkt? Sind deine Überzeugungen von früher noch im Gedächtnis? Was hat dich damals beschäftigt, dir Sorgenfalten bereitet, dir den Schlaf geraubt? Was hat dich erheitert, dir die Freude ins Gesicht geschrieben und dich in den siebten Himmel verschlagen?

Unsere eigene Imperfektion zeigt sich nirgends so gut, wie bei der Betrachtung unserer eigenen Entwicklung und Vergangenheit. Wer war ich, wer warst du vor fünf Jahren? In der Zeitkapsel sind blitzlichtartige Momentaufnahmen vergangener Tage aufbewahrt. 2013 bei Total Recall – The Evolution of Memory gab es die Gelegenheit, bedeutende Dinge, Briefe, Botschaften in der Kapsel zu versiegeln. Konserviertes Wissen, gespeicherte Erinnerungen, die seither in der Erde geschlummert haben, warten darauf, noch einmal geweckt zu werden.

Deshalb bieten wir allen Zeitreisenden, die sich damals trauten, Erinnerungen für 5 Jahre in die Zeitkapsel zu verbannen, dieses Jahr die Möglichkeit, genau diese Erinnerungen auch wieder mit uns auszugraben – am SONNTAG, dem 9. September 2018 um 15:00 wird die Zeitkapsel des Jahres 2013 geöffnet und darin verborgenen Inhalte an die TeilnehmerInnen des Zeitexperiments zurückgegeben.

In diesem Sinne, let’s #flux


Marty McFly: „Wollen Sie mir sagen, sie bauten eine Zeitmaschine aus einem DeLorean?“ – Doc: „Wenn man schon eine Zeitmaschine in einen Wagen einbaut, dann bitteschön mit Stil.“
(Zurück in die Zukunft 1985)

]]>