| TAKEOVER Interviews: Marius Watz |
| 'You give us money. We give you beauty.' - is written on the card of Marius Watz, mastermind behind amoeba, a bountiful source of algorithmically calculated graphics and animations showing both organic and mechanical influences. Amoeba also serves as a link to an international community of web-designers with a subcultural background. Socialised in the visual hedonism of rave-culture, the Oslo-based designer and programmer strives to follow his ideal of 'renaissance designer', utilizing all media, which work with digital input in his pieces. He puts extensive knowledge of design and its history and a strong programming background against the uninspired mainstream of today's web design. Having worked with the internet from early on, he stays faithful with the idea of a net.community, casts a distant and amused look at the ill-fated swarm of new media yuppies and their dot-coms and holds a critical opinion on the net art scene. Together with Erik Johan Worsøe Eriksen he recently founded his own company, Play, thus setting out on the quest to combine work and play. Ein Gespräch mit dem Mastermind hinter amoeba, Marius Watz - der Osloer Designer und Programmierer auf dem Weg zu seinem Ideal des alle Medien umspannenden Renaissance-Designers in den Zeiten des TAKEOVER. 'Sie geben uns Geld. Wir geben Ihnen Schönheit.' - so steht es auf der Visitenkarte von Marius Watz, dem Mastermind hinter amoeba, einer überschäumenden Quelle algorithmisch kalkulierter Grafiken und Animationen, die organische und mechanische Einflüsse erkennen lassen. Amoeba ist zugleich ein Link zu einer internationalen Community von Web-DesignerInnen mit subkulturellem Background. Sozialisiert im visuellen Hedonismus der Rave-Kultur, strebt der Osloer Designer und Programmierer nach seinem Ideal des Renaissance-Designers und nutzt alle Medien, die mit digitalem Input arbeiten, in seinem Werk. Er wirft weitreichende Kenntnisse des Designs und seiner Geschichte und einen starken Programmierbackground gegen den zumeist uninspirierten Mainstream heutigen Web-Designs in die Waagschale. Als jemand, der seit dessen frühen Tagen mit dem Internet gearbeitet hat, bleibt er der Idee einer Netz-Community treu, hat einen distanzierten und amüsierten Blick auf die scheiternden New-Media-Yuppies und ihre Dot-coms und eine kritische Meinung zur Netz-Kunst-Szene. Zusammen mit Erik Johan Worsøe Eriksen hat er kürzlich sein eigenes Unternehmen mit dem Namen Play, mit dem Ziel gegründet, Arbeit und Spiel zu vereinen. |
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