An installation as a walk-through negative impression of an object that exists solely as a virtual process. The experience of space is produced and shaped in tandem by the persons actually present at the installation venue together with those accessing it via the Internet.
Rückprojektion is an installation intended for an urban, public setting. Its theme is the intersection of physical and virtual space. In this installation, concrete, real space is expanded by abstract dimensions from the Internet. These produce a greater distance between space and viewer, and thus a different, expanded experience/understanding of space. Conversely, aspects of physical existence such as transience and proportionality are applied to virtual space.
In the context of this installation, real space that can be physically experienced is to be considered as a movable negative impression of an invisible body. This body, a bear-shaped jellybean (Gummibär), exists only virtually. Its position in space and its physical dimensions are, on one hand, determined by directly touching movable elements in the concrete, physical installation.
The Gummibär stands metaphorically for an initially not totally comprehensible system of spatial influences. They enable users in both domains, in both realities (RR/VR), to playfully encounter the possibilities of spatial modification and communication. Space becomes soft, individually adjustable, and at the same time generates a collective realm of action.
The walk-through prototype demonstrates two of the planned 24 movable elements. It presents various possibilities of interaction either via monitor or through direct touch by visitors. Projections make available process-related supporting documentation, designs/blueprints, and current state-of-the-project information.
A cooperation of ESCAPE*sphere, Ars Electronica FutureLab and Dipl. Ing. Thomas Koch.
Rückprojektion
September 1-6, 2001
10:30 AM – 7:00 PM
Brucknerhaus
Eine Installation als begehbarer Negativabdruck eines Objekts, das ausschließlich als virtueller Prozess existiert. Die Raumerfahrung wird gemeinsam durch die real anwesenden Personen sowie die über das Internet zugreifenden Personen erzeugt und gestaltet.
Rückprojektion ist eine für den öffentlichen urbanen Kontext vorgesehene Installation, die Verschneidung von physischem und virtuellem Raum zum Thema hat.
Der konkrete, reale Raum wird um abstrakte Dimensionen aus dem Internet erweitert, die eine größere Distanz zwischen Raum und Betrachter mit sich bringen, somit ein anderes, erweitertes Raumerlebnis /-verständnis erzeugen. Dem virtuellen Raum werden im Austausch Aspekte des lebendigen Daseins wie beispielsweise Maßstäblichkeit oder auch Vergänglichkeit des Raums zugeführt.
Im Rahmen der Installation versteht sich der real erlebbare Raum als beweglicher Negativabdruck für einen unsichtbaren Körper. Dieser Körper (Gummibär) existiert rein virtuell, seine Position im Raum und seine räumliche Ausdehnung werden sowohl über die direkte Berührung von beweglichen Elementen in der konkreten Installation als auch über die Besucher auf der Webpage und deren Eingriffe bestimmt und kontinuierlich verändert.
Der Gummibär steht metaphorisch für eine vorerst nicht ganz durchschaubares System räumlicher Einflussfaktoren, die die Benutzer auf beiden Seiten (RR/VR) auf spielerische Art an Möglichkeiten der Raumveränderung und Kommunikation heranführen. Raum wird weich, individuell anpassungsfähig und gleichzeitig zeugt er von einem kollektiven Bewusstsein.
Der begehbare Prototyp führt zwei der vorgesehenen 24 beweglichen Elemente vor, präsentiert verschiedene Möglichkeiten der Interaktion entweder über Monitor oder aber die direkte Berührung der Besucher. Über Projektionen werden prozessbedingte Arbeitsunterlagen, Entwurfsmodelle sowie der Projektletztstand gezeigt.
Eine Kooperation von ESCAPE*sphere, Ars Electronica FutureLab und Dipl. Ing. Thomas Koch.
Rückprojektion
1.-6. September
10.30-19.00
Brucknerhaus
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