Ars Electronica 2001: Apartment / Marek Walczak, Martin Wattenberg, Jonathan Feinberg/USA
Apartment/Walczak/Wattenberg/Feinberg Establishing an equivalence between language and space, Apartment connects the written word with different forms of spatial configurations.

On blank screens, two viewers type in texts of their choice. Two-dimensional plans for an apartment, similar to blueprints, appear on each screen. The architecture is based on an analysis of the viewers' words, reorganizing them to reflect the underlying themes they express.

On a middle screen a third, shared, apartment is built that represents the union of the words typed by both viewers. In this way the viewers may have an unusual and inspiring conversation, interacting through both words and geometry. The final step in the piece is an animated three-dimensional version of the shared apartment, whose walls are created from images found on the internet.

Apartment is inspired by the idea of the memory palace. In a mnemonic technique from a pre-Post-It era. In the second century BC, the Roman orator Cicero imagined inscribing the themes of a speech on a suite of rooms in a villa, and then reciting that speech by mentally walking from space to space. Establishing an equivalence between language and space, Apartment connects the written word with different forms of spatial configurations.

Apartment
1.-6. September
10.00 – 19.00
Ars Electronica Center
Durch die Herstellung eines Äquivalents zwischen Sprache und Raum verbindet Apartment das geschriebene Wort mit verschiedenen Formen räumlicher Gestaltung.

Zwei TeilnehmerInnen tippen Texte ihrer Wahl auf leeren Bildschirmen. Auf diesen erscheinen zweidimensionale Pläne für eine Wohnung – ähnlich einem Bauplan. Die Architektur wird dabei durch die Analyse der Wörter beeinflusst, die so reorganisiert werden, dass sie die dadurch ausgedrückten Themen widerspiegeln.

Auf dem mittleren Bildschirm entsteht eine dritte, gemeinsame Wohnung, die eine Vereinigung der von beiden Usern eingegebenen Wörter darstellt. Auf diese Weise ergibt sich eine ungewöhnliche, inspirierende Konversation zwischen den beiden Usern. Die Interaktion erfolgt sowohl durch Worte als auch durch Geometrie. Den Abschluss bildet eine animierte, dreidimensionale Darstellung der gemeinsamen Wohnung, deren Wände mit Bildern aus dem Internet generiert werden.

Apartment versucht eine Umsetzung des Gedächtnispalasts, mnemonischer Techniken aus einer Ära vor den Post-Its. Im zweiten Jahrhundert vor Christus stellte sich der römische Redner Cicero seine Reden in eine Reihe von Räumen geschrieben vor und rezitierte diese, indem er im Geist von Zimmer zu Zimmer schritt. Durch die Herstellung eines Äquivalents zwischen Sprache und Raum verbindet Apartment das geschriebene Wort mit verschiedenen Formen räumlicher Gestaltung.

Apartment
1.-6. September
10.00 – 19.00
Ars Electronica Center


 



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