Ohne Fleiß. Der Prix Ars Electronica hat sich in seiner mittlerweile 15-jährigen Geschichte zu so etwas wie dem Oscar der Computerkunst entwickelt, die Trophäen - Goldene Nicas genannt - sind überaus begehrt und ähnlich der Hollywoodauszeichnung auch heiß umkämpft. 1998 ging man beim Veranstalter ORF –Landesstudio Oberösterreich einen Schritt weiter und würdigte mit einer neuen Kategorie das Können und den Einfallsreichtum junger Computerkünstler. u19 freestyle computing wird jener offene Bereich genannt, der sich speziell an österreichische kreative Köpfe unter 19 Jahren richtet. Offen deshalb, weil diese Kategorie alle Aktivitäten und Projekte zulässt, die mittels Computer realisiert oder gestaltet wurden.
Kein Preis. In den letzten drei Jahren reichten mehr als 2000 junge Leute ihre Arbeiten ein, Tendenz stark steigend, was auch eine enorme Herausforderung für die Fachjury darstellt, die die Preisträger nach eingehender Beratung wählen. Besonderes Augenmerk wird auf Innovation, Eigenständigkeit, Umsetzung und Kreativität gelegt, das Alter findet ebenfalls Berücksichtigung. Und als Lohn für die Mühe winken neben der Goldenen Nica Geldpreise in Höhe von über 130.000 Schilling. Darüber hinaus erhält jeder, der bei u19 freestyle computing mitmacht, ein kleines Geschenk sowie ein Ticket für den freien Zugang zu allen Ars Electronica Events Anfang September.
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