After three days of intensive consultation the Prix Ars Electronica Jury meetings ended on April 22. In the category 'Computer Animation/Visual Effects' the Jury members had to judge more than 250 entries.
There were no real highlights among this year's entries: neither among the big commercial productions nor among the works coming from universities or other schools. The number of character animations is decreasing, whereas there have been submitted more music clips (some Flash animations).
The stories told are the same as ever: the old theme man – machine, Scifi-stories, and abstract music impressions, but no real innovatitions. There is a certain trend towards longer narratives, but sometimes less would be more ...
For Christine Schöpf, one of the masterminds of Prix Ars Electronica, the main reason for the lack of really innovative works is that the commercial sector (film, TV, games) is now dominating the market, and a lot of young creatives are trying to make their money there. Many of the small European studios are suffering from the crash of the technology sector, so that they have to shut down or do commercial works. A considerable part of this year's entries comes from universities (unfortunately they tell the same stories and follow the same patterns). Works like Maaz by Christian Volckman, wich has been awarded the Golden Nica last year, are becoming rare.
Nach drei Tagen intensivster Beratungen sind am Sonntag, 22. 4. 2001, die Jurysitzungen des diesjährigen Prix Ars Electronica zu Ende gegangen. In der Kategorie Computer Animation/Visual Effects hatten die Juroren 252 eingereichte Arbeiten zu begutachten.
Vorweg: Große Highlights hat die Jury der Kategorie 'Computer Animation / Visual Effects' heuer nicht gesehen – egal, ob es sich um Produktionen aus den großen F/X–Häusern oder um die vielen Einreichungen aus den europäischen, amerikanischen und japanischen Universitäten handelt. Rückläufig ist die Zahl der Character Animations, mehr geworden sind die Musikclips (Etliches in Flashanimation).
Weder in der Bildsprache noch im Storytelling gab es wirklich Innovatives – es herrschten die 'alten' Themen Mensch und Technologie vor, es gab SciFi-Geschichten und nichtgegenständliche Bild-Musikimpressionen. Eine gewisse Tendenz geht in Richtung längerer Erzählform (egal ob es sich um konkrete Geschichten handelt oder um eher formale Bildkompositionen), allerdings wäre weniger manchmal eher mehr – es kommt da eine Copy&paste-Mentalität durch, die etwas zweifelhaft ist.
Für Christine Schöpf, die Mitinitiatorin des Prix Ars Electronica, liegt einer der Gründe dafür, dass keine wirklich originellen, innovativen Arbeiten unter den Einreichungen zu finden waren, darin, dass der kommerzielle Bereich (Film, TV, Spiele) zur Zeit alles vom Markt absaugt, weil dort mehr Geld zu machen ist. Vor allem auch kleinere europäische Studios, die der freien Szene angehören, leiden unter dem Technologiecrash, d. h. sie laufen zum Kommerz über, sofern sie überhaupt überlebt haben. Ein beträchtlicher Teil der diesjährigen Einreichungen stammt aus Akademien und Universitäten (leider ist da ein durchgehendes Muster an Storys und Bildsprache zu sehen, und auch der Einfluss gewisser Lehrender ist deutlich spürbar). Produktionen wie z.B. MAAZ von Christian Volckman, die vergangenes Jahr die Goldene Nica erhalten hat, gibt’s leider nur noch selten – schade.
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