Prix Ars Electronica: u19 – freestyle computing 2001
u19 - freestyle computing This year's young talent competition of Prix Ars Electronica u19- freestyle computing has reached a new record: Austrian young people have submitted 854 works. With these results u19 – freestyle computing is definitely the most successful competition of his kind.


Auch dieses Jahr wieder konnte der Jugendwettbewerb u19 – freestyle computing des Prix Ars Electronica einen neuen Rekord verbuchen. Insgesamt wurden 854 Arbeiten von österreichischen Jugendlichen eingereicht und u19 – freestyle computing konnt sich endgültig als erfolgreichster Wettbewerb seiner Art etablieren.

Bewertet wurden die Arbeiten von einer fünfköpfigen Jury unter den Gesichtspunkten Innovation, Kreativität, Ausführung, Alter der EinreicherInnen und deren gegebenen Möglichkeiten. Durch die große Anzahl der Einreichungen war die Jury auch heuer wieder gefordert, einen repräsentativen Überblick über die verschiedensten Arbeiten der Kinder und Jugendlichen zusammenzustellen.

Inhaltlich spannte sich der Bogen der Einreichungen von sozialen Themen (Rotes Kreuz, Legasthenie), über gesellschaftspolitisch relevante Themen (Temelin, Tschernobyl) bis hin zu verschiedensten Fanseiten und Beiträgen zum Jugendalltag.

Gestalterisch reichte das Spektrum von digitalen Kinderzeichnungen und Grafiken, Webseiten, Animationen, Computermusik, Spielen bis hin zu Robotik-Anwendungen. Sehr erfreulich ist, dass heuer auch viele Volksschulen das Angebot, bei u19 mitzumachen, angenommen haben, sich begeistert in den Wettbewerb stürzten und tolle Grafiken und Webseiten eingereicht haben.

Besonders auffallend ist, dass sich in diesem Jahr die Zahl der EinreicherInnen unter zehn Jahren erheblich gesteigert hat – und zwar von 8 auf 18 Prozent! Auch konnten wir im Alter der 14 bis 19 Jährigen wieder einen Zuwachs feststellen. Die Zahl der Elf- bis 13-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen von 35 auf 18 Prozent gesunken.

Was in diesem Jahr auffällt, ist dass sich besonders ab dem Alter von 14 Jahren deutlich mehr Burschen mit dem Computer beschäftigen als Mädchen.

Wie auch im vergangenen Jahr ist ein starker Trend in Richtung Internetapplikationen und Web-Anwendungen zu erkennen. Etwa die Hälfte der Eingereichten Arbeiten stammen heuer aus dem Bereich der Grafiken und Animationen, was sich sicher auch durch die höhere Zahl der jüngerer EinreicherInnen erklären lässt.

Ganz anders als in den Vorjahren dominieren heuer die Arbeiten und Projekte, die in Schulklassen realisiert wurden. konnte eine Steigerung von mehr als 40 Prozent erzielt werden.


 



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