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Das Beste aus zwei Welten
Global denken, lokal basteln

'Thomas Groß Thomas Groß

Diese Stadt gibt es nicht. Der Himmel ist zu weit, das Wasser zu ruhig, die Moschee zu sehr Ebenbild aller Moscheen, um wahr zu sein. Das Hochhaus links liegt in Wirklichkeit woanders, der Galata-Turm wurde aufgeblasen, damit er besser zur Geltung kommt, und auch sonst sind die Proportionen etwas durcheinander geraten. Istanbul, wie man es sich bei Doublemoon Records vorstellt, ist eine kühne Skyline, von Designerhand entworfen und am Computer hingepixelt. Tradition und Moderne finden als griffige Embleme zusammen, kleine gestalterische Freiheiten inbegriffen. „Es sind doch nur Icons“, sagt die Grafikerin, die ganz bewusst die Brücke über den Bosporus in den Vordergrund gesetzt hat: Man muss die Botschaft kommunizieren, solange sie heiß ist.

Kommuniziert wird viel bei Doublemoon Records, im Konferenzraum, auf den Fluren, an den Bildschirmen. Promotion-Damen telefonieren mit London oder Berlin, die Türen zwischen den posterbehangenen Räumen stehen immer offen, und die Chefs – zwei Brüder namens Mehmet und Ahmet Ulug, die das Unternehmen vor 15 Jahren zusammen mit einem Jugendfreund gründeten – sind in ihren Casual-Wear-Pullovern vom Personal kaum zu unterscheiden. Damals war die Türkei noch eine geschlossene Gesellschaft, von undurchlässigen Machteliten beherrscht. Jetzt sorgt das Internet für Anschluss, die Welt strömt durchs Glasfaserkabel herein, was die Unternehmenskultur enorm beschleunigt hat. „Als wir anfingen, waren alle geschockt“, erzählt Mehmet Ulug, „eine ganze Zeit lang hatten wir keinerlei Nachahmer.“ Inzwischen reden viele vom Orient, vom Okzident und der Brücke dazwischen.

Nirgends wird das Verbindende so heftig beschworen wie im eurasischen Grenzposten Istanbul, und nirgendwo findet es so viel Resonanz. Die beste Fremdenverkehrswerbung kommt derzeit von Fachfremden, von Musikern, DJs, jungen Künstlern, die ihre Arbeiten in einer der vielen neu entstandenen Galerien ausstellen, oder eben von aufstrebenden Media-Firmen wie Doublemoon. Das alte Image des Landes mit seinen Tempeln und Grabungsstätten ist out, gefragt sind Grenzüberschreitungen, Visionen, neuartige Synthesen. Längst ist es für mitteleuropäische Clubgänger zu einer Option geworden, ein Wochenende am Bosporus zu verbringen, Billigfluglinien machen’s möglich. Manche bleiben auch länger. Im Frühjahr wird Fatih Akins neuer Film in die deutschen Kinos kommen, eine Dokumentation der lokalen Musikszene namens Crossing The Bridge, gedreht wurde auf einem alten Vergnügungsdampfer direkt zwischen den Kontinenten. Drei Monate war Akin vor Ort, sein Fazit: „Istanbul brennt.“ Man könnte glauben, diese Stadt, an deren Bild so viele basteln, gäbe es doch schon - zumindest in Beyoglu.

Beyoglu, das traditionelle, zur Fußgängerzone umgestaltete Diplomaten- und Geschäftsviertel, ist eine Art fortgesetzter Liveversuch in Sachen Zukunftsfähigkeit. Zu jeder Uhrzeit lassen sich Pulks von Spaziergängern an den Ladenfronten der Amüsiermeile Istiklal Caddesi vorbeitreiben, an Wochenenden, wenn die Vorstadtjugend einfällt, ist kein Durchkommen mehr. Dann flanieren Gepiercte und sonstwie Beschleunigte einträchtig neben untergehakten Kopftuchträgerinnen, alle paar Meter dringt eine andere Musik aus Läden und Lokalen, und selbst die Losverkäufer in ihren abgetragenen Kleidern scheinen irgendwie Teil von Swinging Istanbul zu sein. Jung ist das Erscheinungsbild, so jung wie in keiner europäischen Stadt – Statistiken besagen, dass 50 Prozent der Bevölkerung unter 25 sind. Das permanente Defilée wirkt wie eine Demonstration für Tayyip Erdogans neue, weltoffene Türkei. Was nicht heißt, dass der frühere Bürgermeister, Staatschef und Vorsitzende der islamistischen AKP sich öfter hier blicken ließe.

Mit Clubs wie dem kurz vor der Jahrtausendwende eröffneten Babylon scheint seine konservative Weltsicht unvereinbar: Zu locker sind hier die Sitten, zu profan das Ambiente, zu international ist der gesamte Look – gepflegte Industrieruinen-Ästhetik für ein urbanes Publikum, das sich auf Weltniveau amüsieren möchte. Alkoholische Drinks gehören ebenso selbstverständlich dazu wie Designerdrogen, die allabendlich in einer der engen Seitenstraßen den Besitzer wechseln. Doch was nach Europa führt, nützt auch der Türkei. Und umgekehrt bekommt das Ausland etwas geboten. Die neueste Musik, wie sie in den Clubs gespielt wird, hat sich vom sklavischen Nachahmen westlicher Vorbilder gelöst. Statt um jeden Preis modern sein zu wollen, greift sie mit modernen Mitteln einheimische Traditionen auf. Flötenklänge, Muezzinrufe, orientalische Melismen, verwoben in elektronische Beats, das hat keine andere Metropole, das gibt es nur in Istanbul. Das Lokale kehrt wieder – als Kolorit aus dem Sampler.

Sufismus light im Technoclub – wer will,
holt sich Mystik im Sauseschritt


Burhan Öcal etwa ist ein Mann, der weiß, was das Publikum von ihm erwartet. „Ohne ein bisschen Elektronik geht es einfach nicht“, seufzt er hinter seiner Jetset-Sonnenbrille hervor und zuckt mit den Schultern, als hätte er sich dem Trend nur widerwillig angepasst. Dass alles schneller geworden ist – keine Frage, Flexibilität ist das Gebot der Stunde. Ohne zu zögern, zählt er seine vielfältigen Aktivitäten auf: Kooperationen mit Stars wie Paco de Lucia, Auftritte in Montreux, Kairo, Moskau, Berlin. Gerade hat er sein Istanbul Oriental Ensemble neu zusammengestellt, verjüngt, wie er sagt, dazu kommen Werbespots und neuerdings Aufnahmen zu einem abendfüllenden Kinofilm - Burhan Öcal ist ein wahrer Multiaktivist, ein Möglichmacher, auch ein großer Frauenheld, der öfter mal auf den bunten Seiten der Klatschpresse auftaucht. Dennoch oder deswegen steht er mit einem Bein immer noch in der alten Türkei. Im Kino soll er einen Gangster darstellen, „einen türkischen Al Pacino“. Es ist eine Rolle, die er auch im Leben spielt.

Sein ambitioniertes Projekt hat ihn in seine Heimatstadt Kirklareli zurückgeführt, eine Provinzmetropole in Thrakien, dem nördlichsten Teil des Landes, wo die Türkei allmählich in den Balkan übergeht. Er, der von Haus aus Percussionist ist, hat Zigeunermusiker zusammengesucht, mit ihnen gejammt, ein Ensemble namens Trakya All Stars geformt, das die Musik der Region spielt. In Istanbul ist das nicht auf Anhieb bei allen angekommen – hey, Burhan, haben sie gesagt, bist wohl selbst ein Zigeuner geworden! Doch einer wie Burhan Öcal macht sich nichts aus dem Gerede der Leute. Er ist mit diesen Klängen groß geworden und weiß, worum es geht. Man muss Respekt haben, Verständnis für kulturelle Eigenarten, „die Zigeuner sind die Schwarzen der Türkei“. Die Behutsamkeit eines Restaurators sei bei der Zusammenarbeit vonnöten gewesen, sagt er und malt dazu Pinselstriche in die Luft. Dass sein Haus-DJ, ein Mann namens Smadj, dem Ganzen nachher einen hauchzarten elektronischen Anstrich gegeben hat – wie gesagt, so sind halt die Zeiten.

Andere sind geschmeidiger bei der Einpassung des Lokalen in moderne Soundformate. Orient Expressions heißt ein Quartett, das die Verschmelzung von Ost und West bereits im Namen führt: Traditionelle Folksongs treffen auf elegant dahinfließende Klangflächen, darunter tuckern Beats aus der Maschine. Ilhan Ersahin bedient in seinem Love Trio abwechselnd Plattenteller, Keyboards und Saxofone, was einer Art türkisch inspirierten Worldjazz ergibt. Die Band Baba Zula, ein von stadtbekannten Originalen gegründetes Spaßunternehmen, nennt ihren zwischen experimentellem Klamauk und höherem Turk-Trash changierenden Folkrock mal „Beyoglu Beat“, mal „Psychebelly Dance Music“. Doch was sind Namen, wenn jeden Tag neue Projekte entstehen? Im Aufbruch, der die Szene ergriffen hat, geht der Blick nach vorn zugleich zurück, wird locker aus den Traditionen des kulturellen Melting Pot Istanbul geschöpft und alles mit allem gekreuzt. Selbst Rapper Ceza fühlt sich nur halb geschmeichelt, wenn man ihn mit Eminem vergleicht. Er sieht sich vor allem als Jungen aus Üzküdar, dem Stadtteil auf der asiatischen Seite, in dessen Kneipen schon immer lose Reden geschwungen wurden.

Führend in der Kunst des Fusionierens ist allerdings Mercan Dede. Ein „Dede“ ist eigentlich ein Großvater, im übertragenen Sinne eine Respektsperson fortgeschrittenen Alters – nichts davon trifft auf diesen Multimedia-Artisten zu. Zu Bühnenzwecken zwirbelt Arkin Ilicali, der sich nach einer Romanfigur Mercan Dede nennt, sein Haupthaar zu kleinen Stacheln, was ihm das Aussehen eines spirituell interessierten Punks verleiht. Besucher seiner Shows erleben ihn hinter einem riesigen, vierfarbig beleuchteten Altar von DJ-Pult, wo er ein wenig an den Knöpfen dreht, hin und wieder ein paar Töne auf der traditionellen Ney-Flöte bläst. „Alles bei weitem bessere Musiker als ich“, versichert er lächelnd, aber einer muss das Ganze nun einmal zusammenhalten. Also macht er den Zeremonienmeister, gibt es auch hier viel Orientalisches zum digitalen Beat, von kunstvoll verschlungenen Klagegesängen bis hin zu Volksweisen aus dem Balkan, die ein 15-jähriges Roma-Wunderkind beisteuert. Wenn an entscheidender Stelle das Derwischmädchen auf die Bühne kommt, kennt der Jubel keine Grenzen.

Die wirbelnden Derwische der Sufi-Tradition sind Mercan Dedes Trumpf im Spiel der Ost-West-Synthesen: Spirituellen Islam und Techno – das hat noch keiner vor ihm zusammengebracht. Die Idee dazu hatte er schon als Kind, als er in einer Basketballhalle seiner Heimatstadt Bursa sah, wie die Tänzer sich nach alter Sitte im Kreis drehten. Damals war der Sufismus im rigoros laizistischen Staat unterdrückt, kein Wunder, dass die Wesen ihm wie eine Mischung aus Engeln und Aliens vorkamen. Als er in den Schriften des Dichters Rumi zu lesen begann, war es dann, als habe er einen Brief geöffnet, der sieben Jahrhunderte zuvor abgeschickt wurde. Die Botschaft: Nicht Herkunft zählt oder Bildung, sondern das, was einer im Herzen trägt. „Es ist die Idee der radikalen Inklusion, die mich am Sufismus begeistert“, sagt er, der abwechselnd in Montreal und Istanbul lebt und den Rest des Jahres auf Tournee ist. Zwar sieht die Tradition, streng genommen, vor, dass ein Novize 40 Tage schweigend in einem Raum verbringt, sich danach 1001 Tage prüft, bevor er in den Kreis der Erleuchteten aufgenommen wird, doch so viel Zeit hat man heutzutage nicht mehr. In Mercan Dedes Shows kann sich jeder sofort mit dem Quäntchen Transzendenz versorgen, das er braucht.

Der Vorwurf, er praktiziere Sufismus light, kann ihn wenig erschüttern. „Was soll schlecht daran sein, die Dinge einfach zu machen?“ Dede ist einer jener modernen Nomaden, die von unterwegs auf ihr Land zurückblicken, um sich bei jedem Konzert in der alten Heimat von Neuem verwundert die Augen zu reiben. Nicht nur die Musik, auch die Schulen, der Alltag, die Mode, die Situation in Fragen der Menschenrechte: Alles ändere sich – und in den allermeisten Fällen doch zum Besseren. Manchmal sei die Türkei seiner Jugend nicht wiederzuerkennen, sagt er, so viel habe sich bewegt, in den letzten fünf Jahren mit Sicherheit mehr als in den 30 davor. Dass der rasche Wandel unter einem Regierungschef stattfindet, der kein Englisch spricht und Schwierigkeiten hat, Frauen öffentlich die Hand zu geben: bizarr, aber vielleicht historisch notwendig. Nach Jahrzehnten der verordneten Modernisierung schlage das Pendel in die andere Richtung aus, habe gerade bei der säkular gewordenen Jugend eine Rückbesinnung auf östliche Werte stattgefunden.
Einschätzungen wie diese sind verbreitet in Istanbuls junger Musik- und Kunstszene. Nach anfänglichem Schock, die Türkei könnte sich unter dem Einfluss der AKP re-islamisieren, hat man sich mit Erdogan aufgrund seiner europafreundlichen Haltung arrangiert, sieht weniger das Unvereinbare als das Gemeinsame. Auch Erdogan scheint, seinen früheren Äußerungen zum Trotz, für eine Synthese aus muslimischer Tradition und moderner Demokratie zu stehen, auch Erdogan will Ost nicht einfach durch West ersetzen, sondern sucht ganz pragmatisch nach einem Weg, der die Ungleichzeitigkeiten der türkischen Entwicklung berücksichtigt. Und: Auch Erdogan ist ein großer Image-Arbeiter, der den Aufbruch des Landes beschwört. So viel Einsatz an der Modernisierungsfront nötigt Respekt ab.

Außerdem ist dies Istanbul, nicht Anatolien. Was im Hinterland gedacht wird, interessiert hier wenig. Tatsächlich haben die individuellen Freiheitsrechte seit seinem Amtsantritt im November 2002 zumindest in den Städten zugenommen: Der Sufismus ist wieder offiziell geduldeter Teil des religiösen Erbes, in Beyoglu drängen sich die Touristen, um einen Gottesdienst mit der Kamera festzuhalten, und wer bloß an den eigenen Lebensstil glaubt, tut dies ohne Angst vor Restriktionen. Erdogan hat die Macht der alten kemalistischen Eliten, die sich die einflussreichen Ämter jahrzehntelang gegenseitig zugeschoben hatten, in die Schranken gewiesen, sodass die neue Schicht der Kreativen den Sohn armer Eltern aus der Schwarzmeerregion weniger als Islamisten wahrnimmt denn als Erneuerer von unten. Umgekehrt weiß der Regierungschef, was er an seinen Künstlern hat. Sie sorgen nicht nur für ein fortschrittliches Image, sie kosten auch weniger Geld. Der Staat hat sich aus der Förderung weitgehend zurückgezogen, an seine Stelle sind Sponsoren getreten: Banken, Getränke- und Zigarrenfirmen. Der Politik bleibt die repräsentative Geste.

Wo die Industrie stirbt, zieht Kunst in
die leeren Hallen, das ist wie in Berlin


Das Istanbul dieser Tage ist eine Großbaustelle, im ideologischen wie im buchstäblichen Sinne. Am Ende der Istiklal Caddesi, wo Beyoglu steil zum Bosporus hin abfällt, entsteht gerade eine neue UBahn-Station; im kommenden Jahr soll sie fertig sein, dann wird der Renommierbezirk mit seinen Clubs und Kneipen noch leichter zu erreichen sein. Den Bewohnern von Kasimpasa, dem bis vor kurzem noch übel beleumundeten Viertel der Matrosen und Hafenarbeiter ein paar Kilometer nördlich, wurde ein nagelneues Fußballstadion zwischen die alten Gassen geklotzt. Und drunten in Galata, wo einst die Schiffe nach Westen Fracht aufnahmen, hat in einer ehemaligen Lagerhalle, die bereits die Kunstbiennale beherbergte, das Istanbul Museum of Modern Arts eröffnet. Es heißt, Erdogan habe das Gelände der Szene und den Sponsoren ohne jegliche ideologische Vorgabe zur Verfügung gestellt – unter der einzigen Bedingung, dass das Objekt bis zum 17. Dezember, dem Stichtag für die Entscheidung in Brüssel, eröffnet haben muss. Jetzt können Besucher sich davon überzeugen, dass sämtliche Strömungen der westlichen Moderne auch bei den Künstlern des Landes ihren Widerhall gefunden haben.

„Was wir erleben, ist der Umbau der Stadt von einem Produktions- zu einem Dienstleistungszentrum“, sagt Vasif Kortun, „die Entwicklung verläuft ähnlich wie in Berlin.“ Kortun, ein Mann mit modischer Fünftageglatze, weiß, wovon er redet, er hat die Istanbuler Kunst-Biennale von 1992 betreut, zahlreiche Ausstellungen im Ausland kuratiert, jetzt leitet er die junger türkischer Kunst gewidmete Galerie Platform in bester urbaner Lage. Für Leute, die immer noch das Gespenst des Islamismus an die Wand malen, hat er kein Verständnis. Längst sei die Entwicklung hin zu einer postreligiösen Gesellschaft unumkehrbar, sagt er ein wenig unwirsch, und wer dies leugne, sei entweder ein Ignorant oder ein ewiger Provinzler.
Ständig auf die Zugehörigkeit der Türkei zum Kreis der zivilisierten Nationen angesprochen zu werden, und das hier in Beyoglu – Vasif Kortuns Gesicht verzerrt sich angewidert, als würde er von einer schweren inneren Kolik erschüttert. Er öffnet die Jacke und zeigt sein T-Shirt. „Welcome to Europe“ ist dort auf blauem Grund über dem europäischen Sternenkranz zu lesen, die Arbeit eines befreundeten Künstlers. Im nächsten Moment dreht Kortun sich grinsend um. Auf dem Rücken steht in denselben Buchstaben: „And now go home.“


Erstveröffentlichung in DIE ZEIT, 17. 02. 2005, Nr. 8. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors.