exhibition – C… what it takes to change https://ars.electronica.art/c/de Ars Electronica 2014 Fri, 26 Aug 2022 05:23:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 Dom Exhibit https://ars.electronica.art/c/de/dom-exhibit/ Sat, 23 Aug 2014 10:01:26 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=2585 Continue reading ]]>
DO 4.9.2014, 9:00-17:30, 19:00-23:00
FR 5.9.2014, 9:00-17:00, 19:00-23:00
SA 6.9.2014, 9:00-16:00, 19:00-23:00
SO 7.9.2014, 13:00-15:30
MO 8.9.2014, 11:30-17:30

Mariendom

Seit zwei Jahren ist der Linzer Mariendom nun schon Schauplatz akustischer Installationen bzw. Performances, die im Rahmen des Festivals präsentiert werden: 2012 hat Sam Auinger, 2013 Rupert Huber den Dom zum Klingen gebracht. Heuer gehen die Diözese Linz und Ars Electronica einen Schritt weiter und setzen den Mariendom das ganze Festival über als eine einzigartige Ausstellungshalle in Szene. Gleich eine Reihe künstlerischer Installationen ist im Hauptschiff, der Krypta und im Rudigiersaal zu erleben.


5 robots named Paul
Zu den sommerlichen Urlaubsvergnügen gehört es, KünstlerInnen auf der Straße beim Porträtieren zuzusehen. Genau dieses Vergnügen bietet auch die von Paul Tresset im Mariendom anberaumte Zeichenstunde. Das dabei geduldig Akt sitzende Modell ist menschlich, doch die zur Tat schreitenden Künstler sind bestenfalls humanoid: zum Zeichenstift greifen 5 Roboter namens Paul.

Flying Records
Zum dritten Mal ist der japanische Musiker und Künstler Ei Wada mit einer seiner faszinierenden bewegten Installationen bei Ars Eectronica zu Gast. Einmal mehr ist seine Arbeit zwischen Musik und bildender Kunst angesiedelt. Und einmal mehr bezieht sich Ei Wada auf die klassischen Aufnahme- und Wiedergabegeräte der analogen Ära, denen seine Leidenschaft gilt.

Momentrium
Mit der Reihe Momentrium hat die japanische Gruppe h.o begonnen, mit Hilfe leuchtender Pfeile Momente zu sammeln. Jede Installation der Reihe bezieht sich auf Tatsachen im Hier und Jetzt.

Netykavka
Mit der minimalistischen Installation Netykavka erweist Gregor dem Avantgardekünstler Anthony McCall seine Reverenz, in dem er einer der aus Lichtstrahlen bestehenden Arbeiten McCalls nachbaut.

Saccade Based Display
Der Begriff Sakkade kommt aus der Fachsprache von OptikerInnen und AugenärztInnen und bezeichnet eine bestimmte Art der Augenbewegung. Und zwar die sogenannten Blickzielbewegungen, zu denen spontane Blickbewegungen und die Kommandobewegungen des Auges gehören. Sie zählen zu den schnellsten menschlichen Bewegungen und sind die Grundlage einesvon Junji Watanabe entwickelten Displays.

tour en l’air
Die Berliner Künstlerin Ursula Neugebauer kehrt mit tour en l’air zu einem unvergesslichen Kindheitserlebnis zurück: davon angetan zu sein, mit dem ersten langen Rock in der schnellen Drehung um die eigene Achse ein bislang ungekanntes Körpergefühl zu erfahren – und eine neue Form der Stabilität in der Rotation kennenzulernen.

Long Live
Videoinstallation. Die militärische Zerstörung der Welt scheint das letzte noch mögliche Spektakel zu sein.

Three States of the World
Das Paradies, das Chaos und den Faschismus stellen die drei sphärischen Skulpturen des taiwanesischen Aboriginekünstlers I-Ming symbolisch als die drei Daseinszustände der Welt von heute dar.

Symphony No.3: Of Sexual Songs (2014)
Videoinstallation von Michael Nymans Symphony No.3: Of Sexual Songs (2014)


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Change Gallery https://ars.electronica.art/c/de/change-gallery/ Sat, 23 Aug 2014 09:09:49 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=2568 Continue reading ]]>
DO 4.9.-MO 8.9.2014, 9:30-19:00
Arkade, Herrenstraße, Spittelwiese

Wie kann die Menschheit in eine lebenswerte Zukunft gelangen? Welche PionierInnen erkunden die Wege dorthin und machen sie für eine breite Öffentlichkeit gangbar machen? Diese Fragen wirft das Ars Electronica Festival 2014 auf – nicht ohne eine Vielzahl möglicher Antworten zu geben. So steht das C im Festivaltitel auch für „Catalysts“, sprich Katalysatoren.

Energie geben

Solche braucht es als Energiespender, um eine Reaktion und damit eine Veränderung in Gang zu setzen. Nicht nur in der Chemie, sondern auch in gesellschaftlichen und anderen Erneuerungsprozessen. Ein hervorragender Katalysator ist seit jeher die Kunst. Sie kann einer Idee Energie zuführen und wirksam werden, ohne sich selbst zu verbrauchen.

Die Welt besser machen

KünstlerInnen als KatalysatorInnen des Wandels: Dieses faszinierende Konzept greift das Ars Electronica Festival 2014 auf. Wie es angewendet werden kann, zeigt insbesondere die Change Gallery im und um das Shoppingcenter Arkade. Mit Best-Practice-Beispielen dafür, wie technische und soziale Innovationen das Leben verbessern können, macht sie Mut zur Veränderung. Außerdem zeigt sie eine Vielzahl internationaler Medienkunstwerke.


atOms and MoLECULE
Tanz mit der Luft: atOms und MoLECULE sind zwei eigentlich unsichtbare kinetische Installationen. Dass sie im Wesentlichen aus instabilen Luftschichten in Bewegung bestehen, ist durch kleine weiße Bälle zu erkennen, die von einer Anordnung mehrerer Ventilatoren in Schwebe gehalten werden.

Fluid Dress
Aus 180 Metern Plastikschlauch auf einem eigens entwickelten Webstuhl geknüpft, ist das Fluid Dress ein Designerkleid der Zukunft.

In Search of Lost Time
Die ‘Suche nach der verlorenen Zeit’ muss nicht zwangsläufig mit Marcel Prousts gleichnamigem epochalen Roman als abgeschlossen betrachtet werden. Auch die in Linz und Wien lebende Künstlerin Nataša Sienčnik stellt in ihrer Wandinstallation den verflüchtigten Stunden nach.

Delta-Figure
Die Delta-Figures von John Hathway sind Artefakte zwischen Robotik und Skulptur sowie zwischen minimaler Bewegung und vollkommenem Stillhalten. Insofern befinden sie sich in genau demselben Zwischenraum wie ein menschliches Wesen, das völlig reglos zu sein versucht.

Sonic Robots
Woran fehlt es (in) der elektronischen Musik noch? Roboter, ist Moritz Simon Geist überzeugt und hat diese Lücke schon mit der Roboterinstallation MR-808 zu schließen begonnen.

your unerasable text
Das Gegenteil von Datenspeicherung ist Datenvernichtung. Wie kurz der Weg vom einen zum anderen sein kann, zeigt anschaulich und amüsant your unerasable text. Am Anfang der Prozesskette steht eine von FestivalbesucherInnen an das Empfangshandy der Installation geschickte SMS, die an einen Computer übertragen wird.

User Generated Server Destruction
Die Installation von Stefan Tiefengraber knüpft an die lange Tradition von sich selbst zerstörenden Maschinen an und gibt Ihnen die Steuerung in die Hand.

Shadowgram
Weil sie oft so komplex sind, fällt die optische Aufbereitung der Stimmungs- und Meinungsbilder in einer größeren Gruppe mitunter gar nicht leicht. Mit dem Shadowgram haben das Ars Electronica Futurelab und Ars Electronica Solutions ein leistungsfähiges Werkzeug dafür entwickelt, mit dem das Visualisieren von Befindlichkeiten, Wünschen und Ansichten auch noch Spaß macht.

Aerosol
Wir Menschen haben gelernt, ganze Systeme aus dem realen in den virtuellen Raum zu verlagern. Schön und gut, doch was geschieht, wenn der Spieß dabei einmal umgedreht wird? Aerosol ist ein Experiment, das diese Frage mit einer Partikelsimulation zu beantworten sucht.

Learn to be a Machine | DistantObject #1
Mit seiner subtilen Videoinstallation Learn to be a Machine | DistantObject #1 provoziert der aus Hongkong stammende Künstler Ho Chi Lau die FestivalbesucherInnen recht hintergründig, die eigene Passivität, ja Hörigkeit im Umgang mit technischen wie auch mit sozialen Systemen zu hinterfragen. Die Installation konfrontiert mit dem nur scheinbar distanzierten Abbild des Künstlers selbst auf einem Screen.

Strandbeest
Der studierte Physiker Theo Jansen beschäftigt sich seit 1990 mit gelben Plastikrohren. Aus ihnen baut er skelettartige Kreaturen, die sich über den Strand bewegen. Jansen selbst sieht sich als Schöpfer einer neuen Lebensform, die sich nur von Wind ernährt und ständig eine Art Evolution erlebt.

Manoi PF01
Manoi PF01 ist ein japanischer Roboter, der Designkunst mit aktuellster Technologie verbindet. Einige Details der Konstruktion zielen darauf ab, das Roboter-Cliché als bloße High-Tech-Kampfmaschinen zu widerlegen: große Augen und eine breite Stirn vermitteln Offenheit; der weite Oberkörper signalisiert Selbstsicherheit.

Transparent Specimen
Der japanische Künstler Iori Tomita macht aus Meeresbewohnern fantastisch-fremdartige Präparate. Das Muskelgewebe der Tiere wird dabei durchscheinend gemacht, indem natürliche Eiweißstoffe aufgelöst werden.

3D printed structures
Seit etwa zwei Jahrzenten dient der Drucker dazu, Texte und Fotos zu drucken. Heute ist es jedoch längst möglich, mit speziellen Geräten dreidimensionale Objekte aus Kunststoff, Metall, Gips oder gar Beton zu drucken. Mittels speziellem 3-D-Programm wird zunächst ein digitales Objekt am Computer erstellt, anschließend wird es dann gedruckt.

Kazamidori
Kazamidori“ ist eine Wetterfahne im Internetzeitalter. „Kaza“ (Wind) „mi“ (beobachten) „dori“ (Vogel) ist ein japanischer Ausdruck für Wetterfahne.

Prototype for a New Biomachine
Nicht nur Menschen sollen auf Technologien zugreifen können, sondern auch Pflanzen. Der brasilianische Künstler Ivan Henriques erforscht mit seiner interaktiven „Biomaschine“ neue Wege der Kommunikation zwischen Menschen, lebenden Organismen und Maschinen, und verwandelt eine tropische Pflanze in einen Sensor.

An Eye Named Frank
Sie fühlen sich beobachtet, stimmt‘s? Das künstliche Auge wirkt auf den ersten Blick relativ unscheinbar. Sanft eingebettet liegt es in einer kleinen schwarzen Box. Wer jedoch genauer hinsieht, weiß, warum einen plötzlich das Gefühl beschleicht, verfolgt zu werden.

Smart Flower
Das österreichische Unternehmen smartflower energy technology GmbH hat ein kompaktes, intelligentes Sonnenkraftwerk für den Durchschnittshaushalt geschaffen.

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Featured Artists: Shinseungback Kimyonghun (KR) https://ars.electronica.art/c/de/featured-artists/ Mon, 18 Aug 2014 08:07:17 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=1487 Continue reading ]]> Shinseungback Kimyonghun (KR)
DO 4.9.-MO 8.9.2014
Ars Electronica Center, Foyer, Ausstellung Außer Kontrolle

Arkade, Barschneiderei

Akademisches Gymnasium, Neubau, Ausstellung Future Innovators Summit

Der Featured Artist des Ars Electronica Festival 2014 ist ein Duo aus der Republik Korea. Seit 2012 arbeiten der Computerspezialist Shin Seung Back und der Künstler Kim Yong Hun unter dem addierten Namen Shinseungback Kimyonghun zusammen. Zehn beispielhafte Arbeiten sind beim Ars Electronica Festival 2014 zu sehen.

Das digitale Leben verstehen

Motor ihrer künstlerisch-technologischen Partnerschaft ist der Wunsch, das digitale Leben an sich zu verstehen. Das setzt für die beiden voraus, auch das Wesen von Technologie und Mensch zu begreifen. Dazu bringen beide ihre reichen Erfahrungen ein.

Der Computer als Wesen …

Shin Seung Back ist als ehemaliger Entwickler von virtuellen Netzwerkumgebungen und interaktiven Echtzeitsystemen für Computerspiele und die Konsumelektronikindustrie zu einem tiefgreifenden Verständnis des Computers gelangt: der ist für ihn nicht bloß ein Computationswerkzeug, sondern ein Wesen, das seine Züge vor allem der Beziehung zur Umwelt und zu anderen Computern verdankt.

… und als Sehmaschine

Kim Yong Hun fasst den Computer vor allem als menschlichen Sehapparat auf, der die Sicht des Menschen auf die Welt bestimmt. So wie das Auto den Menschen vom Gehen entwöhnt hat, wird der Mensch durch den Computer über kurz oder lang zuerst das Sehen und dann das Denken aufgeben und beides der Maschine überlassen – das ist Kim Yong Huns feste Überzeugung.

Was wird menschlich sein?

Ihn hat die gemeinsame Arbeit mit Partner Shin Seung Back zur großen Frage geführt, was unter diesen Umständen die Menschlichkeit des Menschen ausmachen wird. Darauf eine Antwort zu finden, ist Teil der Mission von Shinseungback Kimyonghun.

Arbeiten


Cloud Face
Ars Electronica Center, Foyer
ist eine Sammlung von Wolkenbildern, die einem Gesicht ähneln und vom Computer mit einem Gesichtserkennungsprogramm entsprechend irrtümlich als menschliche Gesichter gelesen werden – ein Versuch, die Beziehung zwischen dem menschlichen Sehen und dem Sehen eines Computers zu ergründen.


CAPTCHA Tweet
Ars Electronica Center, Ausstellung Außer Kontrolle
CAPTCHAs fordern InternetuserInnen üblicherweise auf,  Codes von verzerrten Bildern abzutippen und so zu verifizieren, dass die eingegebenen Daten von Menschen stammen und nicht von Computern. Damit spielt die Applikation CAPTCHA Tweet. Sie erlaubt es, hinter dem Rücken der Computer Tweets als CAPTCHA zu posten.


FADTCHA
Ars Electronica Center, Ausstellung Außer Kontrolle
(FAce Detection Turing test to tell Computers and Humans Apart)
funktioniert als Test, den nur Computer bestehen können, genau entgegengesetzt: menschliche UserInnen sind gefordert, ein Gesicht in einem nur für Computer lesbaren Bild zu finden.


The God’s Script
Ars Electronica Center, Ausstellung Außer Kontrolle
Diese sich in Echtzeit aktualisierende Arbeit besteht aus einer Reihe von Worten aus La escritura del dios von Jorge Luis Borges, auf die das jeweils erste Resultat der Bildersuche bei Google zum jeweiligen Begriff folgt.


A Million Seasons
Ars Electronica Center, Ausstellung Außer Kontrolle
Die vier Jahreszeiten sind auch visuelle Archetypen. Wie sie aussehen, zeigt dieses Projekt. Je eine Million Fotos mit den Tags „spring“, „summer“, „fall“ und „winter“ auf Flickr sind das Ausgangsmaterial, aus dem sich die Software je eine Million Pixel holt, um daraus je ein jahreszeitentypisches Bild zu komponieren.


Click
Ars Electronica Center, Ausstellung Außer Kontrolle
Click ist der Versuch, unser computervermitteltes Leben als Serie von Screenshots festzuhalten. Und zwar, indem Shinseungback Kimyonghun einen Tag am Computer in Form eines Bildschirmfotos pro Mausklick dokumentiert haben.


Cat or Human
Arkade, Barschneiderei
Etwas bizarr: menschliche Gesichter, die von einem Katzengesichtserkennungsprogramm als Katzenvisagen gelesen werden – und umgekehrt.


Portrait
Arkade, Barschneiderei
Portrait ist die Schnittmenge aller Gesichter, die es in einem Film zu sehen gibt. Eine spezielle Software erkennt sie und schafft daraus eine Art „Durchschnittsgesicht“, das Auskunft über die Hauptfiguren und die visuelle Atmosphäre eines Films gibt.


Memory
Arkade, Barschneiderei
Memory besteht aus einem Bilderrahmen, der menschliche Gesichter erkennt und endlos übereinander legt. Das abgebildete Antlitz drückt somit den Durchschnitt aller Gesichter aus, die es bisher betrachtet haben.


Nonfacial Mirror
Akademisches Gymnasium, Neubau, Ausstellung Future Innovators Summit
Nonfacial Mirror besteht aus einem Spiegel, der partout keine Gesichter zeigt.

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Campus Exhibition: Interface Cultures https://ars.electronica.art/c/de/interface-cultures/ Sat, 16 Aug 2014 23:14:49 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=1446 Continue reading ]]>
DO 4.9.-MO 8.9.2014, täglich 11:00-21:00
Raumschiff, Hauptplatz Linz

Nun ist es zehn Jahre her, seit Christa Sommerer (AT) und Laurent Mignonneau (FR) den Studiengang Interface Cultures an der Kunstuniversität Linz geschaffen haben. Interaktive Kunst und innovatives Interface Design an der Nahstelle von Kunst, Design und Forschung stehen im Mittelpunkt der Ausbildung in Theorie und Praxis.

10 Jahre, 150 Projekte

Rund 150 Projekte sind im vergangenen Jahrzehnt umgesetzt und 30 Masterthesen geschrieben worden. Zahlreiche dieser Arbeiten sind in der schon zur Festivaltradition gewordenen Interface Cultures Ausstellung bei Ars Electronica zu sehen gewesen – so auch dieses Jahr.

Schauplatz Raumschiff

Schauplatz der Ausstellung ist diesmal das seit Anfang 2014 am Hauptplatz gelandete Raumschiff. Von Studierenden und  AbsolventInnen der Kunstuniversität Linz initiiert, beherbergt es einen Veranstaltungs-, Ausstellungs-  und Workshopbereich. Dazu kommen ein Shop für Kunst- und Designprodukte und ein Café. Gedacht ist es als Knotenpunkt für den interdisziplinären Austausch junger KünstlerInnen untereinander sowie mit der interessierten Öffentlichkeit.

Zum Geburtstag

Über die gewohnte Ausstellung mit Arbeiten der Studierenden hinaus gibt es aus Anlass des zehnten Geburtstags ein erweitertes Programm mit Network Talks, einem Alumni Meeting, Live Performances und der Begegungsplattform Bring Your Own Art. Auch die Campus Exhibition selbst ist heuer mit 17 Arbeiten von 40 Studierenden aus 13 Ländern besonders umfangreich.

Arbeiten



Senseparation
Gemeinschaftsprojekt von Studierenden der Ludwig Maximilian Universität München (DE) und der Kunstuniversität Linz (AT) in Zusammenarbeit mit dem Leibnitz Rechnenzentrum München (DE)
Dieses interdisziplinäre experimentelle Projekt konzentriert sich auf die Vernetzung von Menschen über die Grenzen zwischen virtuellem und realem Raum hinweg. Zwei sich an verschiedenen Orten befindende Menschen treffen aufeinander. Sinneswahrnehmungen des Fühlens, Sehens und Hörens werden voneinander getrennt und so verstärkt, um die Begegnung einzuleiten. Mit Hilfe eines Avatars kann der Nutzer/die Nutzerin in der virtuellen Realität mit der Person im physischen Raum interagieren. So werden virtuelle und emotionsfreie Begegnungen über große Entfernungen hinweg auf neue Art erlebt.



Ursuppe
Davide Bevilacqua, Alberto Boem (IT)
„Ursuppe“ ist eine Soundperformance mit aus dem Algenprodukt Agar erzeugtem Gelee und analogen Oszillatoren. Wenn Agar gekocht wird und damit ein Gelee entsteht, bildet sich eine halbfeste Proteinstruktur. Diese kann verschiedene Stoffe enthalten, die dem Material besondere Eigenschaften verleihen. In diesem Fall ermöglicht der Salzgehalt den Stromfluss. Der Widerstand des Gelees moduliert die Oszillatoren, so dass die durch sie erzeugten Klänge wieder in das Agar zurückgeleitet werden. Dadurch entsteht eine Rückkopplungsschleife, die das Material und seine Eigenschaften chemisch verändert. Diese Modifikationen beeinflussen die Art und Weise, in der Strom durch das Material geleitet wird, was wiederum einen instabilen und sich selbst beeinflussenden Prozess anstößt. Die PerformerInnen gestalten so ein Relationsnetzwerk, in dem eine ständige Veränderung des Energieflusses stattfindet. Eine über den PerformerInnen installierte Videokamera bietet einen erweiterten Blick auf ihre Handlungen, deren Wirkung auf das Agar und dessen Oxidierung und Verflüssigung.



A Tangible Score
Enrique Tomas (ES)
Ein „Tangible Score“ (Partitur zum Anfassen) ist eine taktile Schnittstelle für den musikalischen Aus-druck, die auf die physische Gestalt, Oberflächenstruktur oder räumliche Konfiguration der Partitur zurückgreift. Klang wird als ständiges Eingangssignal genutzt, und sowohl Synthese als auch Kontrolle werden gleichzeitig durch die unmittelbare Manipulation jener Muster erzielt, welche der physischen Partitur eingeschrieben sind. Jede Schnittstelle wird aus einer separaten grafischen Partitur entwickelt, die zwar eine musikalische Idee darstellt, aber auch speziell gestaltet wurde, um bei der Berührung eine vielfältige Palette akustischer Signale zu erzeugen. Klänge entstehen durch eine polyphone konkatenative Synthese, ausgelöst durch Realzeitanalyse und Klassifizierung des Eingangssignalspektrums. Jede Partitur ist mit einem speziellen Klangkörper aufgeladen, der ihre Klangidentität definiert. Damit produziert „Tangible Score“ neben der Grundfunktion der Klangerzeugung eine implizite visuelle und haptische Rückkopplung und wird so zu einer intuitiven, erlernbaren und geeigneten Schnittstelle für musikalische Improvisation und Klangexperimente.



Mattresspipe
Ivan Petkov (BG)
Ein doppeltes Luftbett wird zu einem kollektiven Musikinstrument, das auf der traditionellen bulgari-schen Sackpfeife Kaba Gaida basiert. Die BesucherInnen werden eingeladen, dieses aufzupumpen und damit zu interagieren. Wenn die Matratze ausreichend Luftdruck hat, kann man mit den Flöten – genau wie bei der traditionellen Kaba Gaida – Klang erzeugen. Die BesucherInnen beeinflussen und kontrollieren diesen Klang durch Aufpumpen der Luftmatratze, Liegen, Rollen oder das generelle Herauspressen der Luft bis hin zum Spielen auf den Flöten selbst.



Data Auditorio
Daichi Misawa (JP)
„Data Auditorio“ ist ein interaktiver Sound, der in einem bestimmten Raum erzeugt wird und es den BesucherInnen ermöglicht, an einem Spiel namens „Performance-Play“ teilzunehmen. Die interaktive Soundsoftware verarbeitet die Rückkopplungssignale zwischen dem Mikrofon und dem hyperdirektio-nalen Lautsprecher und soll letztlich eine Art Klangorganismus erschaffen; tatsächlich ist der entste-hende Ton eine algorithmische Komposition, die zur Gänze aus den Rückkopplungssignalen in einem Realzeit-Klangumfeld entsteht. Die Installation benutzt das Format einer Theaterbühne und fordert die BesucherInnen auf, in natürlicher Art mit dem interaktiven Klang in Kontakt zu treten, wodurch das Spiel „Data Auditorio“ einen aktiveren Charakter annimmt.



Tapebook
Cesar Escudero Andaluz (ES)
„Tapebook“ ist ein Projekt, das in der Medien-Archäologie angesiedelt ist. Es bestehend aus vertonten Textdaten, die aus sozialen Netzwerken extrahiert und auf Audio-Kassetten aufgezeichnet wurden. „Tapebook“ nimmt die Informationen direkt aus der grafischen Benutzerschnittstelle, ändert die Struktur des Hypertexts und ersetzt diese durch zeitliche Geradlinigkeit der Töne. Der/die BenutzerIn kann zwischen Audio-Aufzeichnungen von PhilosophInnen, KünstlerInnen und SchriftstellerInnen, die in ihrem Profil über Medienkunst schreiben, wählen.
http://escuderoandaluz.com/



Memory Wheel
Davide Bevilacqua (IT)
Das „Rad der Erinnerung“ ist eine mnemonische (Gedächtnisspeicher-) Vorrichtung, die mit Hilfe eines magischen kinetischen Prozesses zur Speicherung und Manipulation von Daten dienen kann. Die Vorrichtung nutzt die von Giordano Bruno in seinem Werk De Umbris Idearum vorgeschlagenen Gedächtnistechniken, nach denen Kombinationen von Symbolen zur Speicherung und zum Abruf von Informationen im menschlichen Geist eingesetzt werden. Dieses in der Renaissance entwickelte Verfahren wird hier in einer kinetischen Schnittstelle umgesetzt, die den Prozess der Erzeugung und des Austausches von Speicherbytes zwischen einem im Objekt verankerten Zentralarchiv und den Vorstellungen des jeweiligen Besuchers/der jeweiligen Besucherin veranschaulicht. Die BesucherInnen bringen ihre Ideen in digitaler Form – auf einem USB-Stick – in die Ausstellung mit. Die Manipulation digitaler Erinnerungen wird durch das Drehen der Räder der Verrichtung visualisiert. Diese Bewegung und das dadurch erzeugte Geräusch können durch direkte Interaktion des Publikums beeinflusst werden. Der Erinnerungsvorgang wird damit unvorhersehbar und kollektiv – genau wie das menschliche Gedächtnis, das von so vielen unbekannten Faktoren abhängt.



Kurzschluss
Veronika Krenn (AT)
„Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.“ Hans Krailsheimer

Der menschliche Lebensweg ist geprägt von leichten und schweren Entscheidungen, die das Leben jedes/jeder Einzelnen oder einer ganzen Gemeinschaft beeinflussen. Labyrinthe spiegeln das menschliche Dasein mit ihren plötzlichen Wendungen wider und führen mit ihrem verschlungenen Pfad zum Mittelpunkt, welcher individuelle Erfolge und Ziele darstellt. Wie der Mensch in einem Labyrinth sucht der Strom seinen Weg in einem Schaltkreis und wählt dabei die kürzeste Strecke. In dem Projekt „Kurzschluss“ ist der elektronische Schaltkreis eines Entscheidungsfinders in der Form eines Labyrinths konstruiert und verbindet dadurch die Repräsentation des Schaltkreises mit dessen ausführender Funktion.



Trāṭaka
Alessio Chierico (IT)
„Trāṭaka“ ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet „starren“. Es bezieht sich auf eine Meditationstechnik, bei der sich eine Person auf einen kleinen Gegenstand oder häufiger noch auf eine Flamme konzentriert. Die Installation besteht aus einer Vorrichtung, die Gehirnparameter aufzeichnet, z.B. den Aufmerk-samkeitsgrad. Der/die BesucherIn setzt diese Vorrichtung auf und muss sich dann auf eine vor ihm/ihr platzierte Flamme konzentrieren. Der vom System gemessene Aufmerksamkeitsgrad steuert einen unter der Flamme befindlichen Luftstrom. Konzentriert sich die Versuchsperson ausreichend stark, wird die Flamme gelöscht. Diese Arbeit erschafft eine konzeptuelle Schleife: Einerseits hilft die Flamme dem/der BesucherIn, sich in eine meditative Stimmung zu versetzen, die das Stirnchakra anregt. Andererseits erzeugt die Flamme eine Rückkopplung, die die Gehirnaktivität in Realzeit anzeigt.



Hacking Meditation—when stillness interacts
Mihaela Kavdanska (BG)
Ist die Meditation eine besondere spirituelle Praxis oder einfach ein Teil des Alltagslebens? Könnte die Meditation eine Methode sein, um den öffentlichen Raum zu hacken?
Ist die damit verbundene Stille ein Weg, um die alltägliche Routine zu hacken? Der/die BetrachterIn wird eingeladen, sich auf ein Meditationskissen vor einem Bildschirm zu setzen und bewegungslos zu verharren. Die Interaktion dieser Person mit dem Video ergibt sich aus ihrer stillen Gegenwart. Der so abgespulte Videoinhalt ist die Dokumentation einer durch die Künstlerin performten Intervention im öffentlichen Raum eines Einkaufszentrums. Kopf-Hacking. Leben-Hacking. Universum-Hacking.



Greetings from Eastern Europe
Ioan-Ovidiu Cernei (RO), Tiina Sööt (EE)
„Greetings from Eastern Europe“ (Grüße aus Osteuropa) ist eine mehrteilige Installation, die rumäni-sche und estnische Alltagsästhetik mit technologischen Interventionen verknüpft. Die Installation beruht auf unserer eigenen Lebenssituation und Erfahrung und will diese mit dem Publikum teilen. Als derzeit in Mitteleuropa lebende Osteuropäer treffen wir häufig auf Resterinnerungen an unsere Ursprungsländer. Dadurch sind wir ständig in einem Zustand der Trennung von unseren Heimatländern, jedoch niemals völlig von ihnen losgelöst. Für uns ist dieser „Gruß“ mehr als eine warme, heimelige Botschaft von zu Hause, weil es eine Kehrseite dazu gibt: Die Botschaft verursacht nämlich auch Unbehagen. Jedes der Objekte imitiert und reflektiert einen Teil des osteuropäischen Kontexts, in dem Anstrengungen deformiert und kaum belohnt werden, wo hochfliegende Erwartungen Enttäuschung erwartet und das gesellschaftspolitische Umfeld wenig aufnahmebereit ist. Die Installation will dieses Gefühl leichten Unbehagens wiedergeben. Vielleicht wirkt sie ja ein wenig exotisch – ebenso wie Osteuropa, wenn es von außen betrachtet wird.



Root Node
Nathan Guo (CN)
„Root Node“ (Wurzelknoten) ist eine ortsgebundene interaktive Installation, die aus aufeinander ge-stapelten Schichten demontierter Fernbedienungen besteht, die durch leitfähige Stäbe aneinanderge-fügt und im Boden verankert sind. Wenn die Wurzel der Installation feucht wird, können durch die Leitfähigkeit des Bodens, der hier als Schnittstelle fungiert, Datenknoten gebildet werden. Dies löst wiederum eine aus gepulsten Signalen geschaffene Klanglandschaft aus. Inspiriert durch das Konzept der strukturellen Kopplung (Niklas Luhmann) und die Materialität der Kommunikation bezieht sich „Root Node“ auch auf den obersten Abschnitt einer Baumdatenstruktur in der Informatik. Die Vorrichtung funktioniert als Rekonfiguration der maßlosen Existenz technologischer Narrative; als ein den metabolischen Prozess von Signalen darstellendes Gedicht; als „Rekonstruktion der Dekonstruktion“; als posthumanes Totem der Anbetung …



60 flavours
Ulrich Lantzberg (AT)
Diese interaktive Installation spiegelt die weltweite Korruption in einer geschmackvollen Art und Weise wider. Eine Maschine wandelt Daten direkt in Geschmack um, indem sie das Aroma von Pralinen verändert. Dies wird durch Einspritzen von verschieden dosierten Flüssigkeiten in die Schokolade erreicht. Durch die Auswahl eines bestimmten Landes erhält der/die BesucherIn essbare Informationen über den aktuellen Stand der Korruption.



Money Never Sleeps
Martin Nadal (ES)
G.W. Bush versuchte, die Ursachen der derzeitigen Wirtschaftskrise mit den Worten: „Die Wall Street war besoffen“ zu beschreiben. Aber vielleicht nahmen die Wall Street-Broker ein bisschen zu viel von einer anderen Substanz ein, die nicht Alkohol war, sondern etwas wesentlich weniger Legales. „Money Never Sleeps“ (Geld schläft nie) ist eine physische Schnittstelle für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren auf den Aktienmärkten von London, New York, Tokio und Frankfurt. Unkonventionellerweise sollen die Besucherinnen hier aber vorgeben, eine Line Kokain zu schnupfen, um Aktien kaufen oder verkaufen zu können.



That Way
İdil Kızoğl (TR)
Auch wenn wir nicht in einem Science-Fiction-Traumszenario leben, in dem virtuelle Netze die Dyna-mik von Städten weitgehend formen, beeinflussen auf virtuellem Weg empfohlene Orte oder Routen doch die Art und Weise, wie wir uns in unseren Städten bewegen. Webmapping-Applikationen sam-meln Informationen über städtische Infrastrukturen und fügen diesen durch ihre Empfehlungen eine virtuelle Ebene hinzu. „That Way“ (Dorthin) befasst sich damit, was passiert, wenn wir diesen Routen blind folgen, und stellt die Frage, ob diese Applikationen unsere Wahrnehmung der Städte beeinflus-sen. Die hier gezeigten Visualisierungen beruhen auf Wegen zu mehreren Örtlichkeiten in Wien, wobei lediglich die Empfehlungen von Google Maps (Fußweg) befolgt wurden.



My Haptic Diary
Jure Fingušt (SI)
Ton, dessen Verwendung von allen Menschen intuitiv begriffen wird, ist einer der ältesten Baustoffe überhaupt. Schon immer betrachten die Menschen die Erde als die Quelle aller Dinge. Die Arbeit mit Ton stellt auch eine intensive und starke haptische Erfahrung dar. Diese interaktive Installation schafft ein Umfeld, in dem sich die BesucherInnen aktiv beteiligen sollen. Dieser Prozess findet auf der Oberfläche eines Skizzenbuchs statt. Wenn die BesucherInnen beginnen, den beigestellten Ton zu formen, nimmt eine Webkamera die Bewegungen ihrer Hände auf. Zwei Arten von Spuren werden dabei hinterlassen – körperliche und digitale. Die Aufnahme der Hände wird in Form eines Videomosaiks auf den Boden projiziert.



Translation III / Strafsachen
Cristian Villavicencio (EC)
„Translation III / Strafsachen“ ist ein ortsgebundenes Projekt, das den Ausstellungsraum in einen neuartigen Kontext versetzen will. Dies geschieht durch die Beschreibung des umgebenden Umfelds in Realzeit. Dafür wird eine ständig rotierende und die Position wechselnde Kamera eingesetzt. Das Aufnahmegerät wird über dem Ausstellungsbereich an einer den BesucherInnen unzugänglichen Stelle eingebaut und bewegt sich, indem es den BesucherInnen durch den Ausstellungsraum folgt. Das System verbindet zwei unterschiedliche Räume, die sich beide im selben Gebäude befinden, aber durch eine Zwischenwand getrennt sind. Durch die Aufnahme eines den BesucherInnen nicht sichtbaren Ortes will das Projekt Ebenen der Geschichte verdeutlichen, die zwar im Gebäude präsent, aber der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, und so die Korrelation zwischen ihnen und der körperlichen Präsenz des Publikums aufzeigen.


Interface Cultures: Christa Sommerer (AT), Laurent Mignonneau (AT), Martin Kaltenbrunner (AT), Michaela Ortner (AT), Reinhard Gupfinger (AT)

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Campus Exhibition: ARTS² – École supérieure des Arts (BE) https://ars.electronica.art/c/de/campus-exhibition-arts2/ Sat, 16 Aug 2014 22:39:36 +0000 https://ars.electronica.art/c/?p=1438 Continue reading ]]>
DO 4.9.-MO 8.9.2014, täglich 11:00-21:00
Kunstuniversität Linz

Die belgische Kunstakademie ARTS² bildet in Mons, der Kulturhauptstadt Europas 2015, junge KünstlerInnen in den visuellen Künsten, Musik und Theater aus. Die multidisziplinäre Struktur der Hochschule begünstigt gemeinsame und studienübergreifende Projekte. Eine besondere Lehrmeisterin in Mons ist erklärtermaßen die Medienindustrie. Von ihr eignen sich die Studierenden technologisches Knowhow an, erlernen verschiedene Ausdrucksformen und übernehmen Software. Programmieren zu lernen, ist ein Schlüsselelement der Ausbildungen von ARTS².

Eigene Wege gehen

Zu den Werten der Schule gehört es, den Studierenden ein breite Werkzeugpalette zu vermitteln und sie zum Beschreiten eigener Wege zu ermutigen. Einzigartig in Europa ist der Studienbereich elektroakustische Musik, der unter anderem einen Masterlehrgang in akusmatischer Komposition mit Vorlesungen über Ästhethik, Musikkultur und Technik in Sachen Elektroakustik bietet.

Arbeiten




Anesidora
Cédric Lambot (Digital Arts Department)
Video und Soundbox


Arsène Lone (A. Lone)
Gaël Maistriau (Digital Arts Department)
Flash Game



BioActivity
Cédric Dewez, Steve Van Essche (Digital Arts Department)
Spielinstallation mit Tabletsteuerung



Blended Harmony
Erwan Charlie Dodson (Electroacoustic Music Department), Gaël Maistriau, Laura Maugeri (Digital Arts Department)
Multiplayergame zur globalen Ökobilanz



Blind Path
Phoebe PenninckInteractive (Digital Arts Department)
Eine Jacke für Blinde



Confidences sur canapé
Gil Van Cayseele (Digital Arts Department)
Bekenntnisse menschliche Leidenschaften



Daguerreotype
Jefta Hoekendijk, Julien Leroy & François Rocca (Numediart) (Digital Arts Department)
Installation und Print zum Thema Gesichtserkennung



Data Po-easy
Gil Van Cayseele (Digital Arts Department)
Sound Poetry



Data Snif Data
Gil Van Cayseele (Digital Arts Department)
Datenvisualisierung



Delay Canvas
Jefta Hoekendijk (Digital Arts Department)
Interaktive Videoinstallation



Ephemeral
Delphine Van Laere (Digital Arts Department)
Installation



Faceless
Jefta Hoekendijk (Digital Arts Department)
Installation und Print zum Thema Gesichtserkennung



Floating Island
Sophie Delafontaine (Electroacoustic Music Department), Allison Godry, Cédric Lambot (Digital Arts Department)
Installation



Hänsel & Gretel
Laura Maugeri (Digital Arts Department)
Flash Game zum Märchen der Gebrüder Grimm



Human Sculptures
Jefta Hoekendijk (Digital Arts Department)
Prints, die den Weg des Körpers durch einen programmierten Prozess zeigen



Obsolescence Factory
Gaël Maistriau (Digital Arts Department)
Ein Spiel über die künstlich reduzierte Lebensdauer von Produkten der Spieleindustrie



Pixtray
Gaël Maistriau (Digital Arts Department)
Processing Game mit 3-D-Struktur



Teddy Fear
Allison Godry (Digital Arts Department)
Ein Teddybär im interaktiven Raum



Umbra
Laura Maugeri (Digital Arts Department)
Animation mit einer schüchternen, aber fantasievollen kleinen Protagonistin



Vampires
Laura Maugeri (Digital Arts Department)
Flash Game mit Vampiren im Kampf gegen die Untoten



WebSites
François Martin (Digital Arts Department)
Web design


KuratorInnen: Roald Baudoux, Michel Cleempoel, Drita Kotaji, Martin Waroux, François Zajéga

Lesen Sie dazu mehr auf unserem Ars Electronica Blog!

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