Vanishing Point, A Dissipative Map

Laura Cassol Sôro (BR, IT)

Vanishing Point, a Dissipative Map ist eine Arbeit über Raum-Zeit, und was Präsenz und Telepräsenz nach der Entstehung von Informations- und Kommunikationstechnologien bedeutet. Die Reflexion wird durch eine Installation und eine Performance zum Ausdruck gebracht, welche als Treffpunkt zwischen Materialität und Virtualität fungieren.

 

Vanishing Point, A Dissipative Map / Laura Cassol Sôro (BR, IT), Credit: vog.photo

 

Die Arbeit resultiert aus der Kommunikation zwischen zwei Räumen: der Ausstellung und der Performance. Aus dem offenen Raum (Aktionsraum) werden mit einer tragbaren Kamera und einem Fahrrad geolokalisierte Bilder des Himmels aufgenommen und periodisch an einen Server gesendet. Der Ausstellungsraum präsentiert diese Bilder und Geolokationsdaten in Form einer numerischen Dokumentation dieser zufälligen Reise. Sowohl Bilder als auch Geolokationsdaten werden mit einer Kamera von unten nach oben aufgenommen, wodurch ein Gegenpunkt zur Vogelperspektive der von den Satelliten gesammelten Daten erzeugt wird.