Tsukuba-Universität, die Zweite

Der oder die zynisch Veranlagte könnte Maywa Denki unterstellen, dass er in seinem Leben andere Dinge machen würde, hätte er mit 16 eine Band gefunden. Wie auch immer allerdings seine Jugend verlaufen sein möge, das, was er während seiner Zeit an der Tsukuba-Universität und auch danach zu Stande gebracht hat, ist einerseits ziemlich beeindruckend, und andererseits faszinierend humorvoll.

Er hat sich nämlich dem Entwickeln von selbstspielenden Instrumenten verschrieben. Begonnen hat seine Leidenschaft mit dem Umbau taditionellen Instrumentariums, beispielsweise von Gitarren, die er so modifiziert, dass sie selbstständig Melodien und rhythmische Begleitung spielen können. Seine Entdeckungsreise führt ihn auch zu eher abenteuerlichen Konstrukten, wie beispielsweise der Guitar-La, einem Gerät, an dem 6 Gitarren an der Kopfplatte an einem Steuerelement verbunden sind und per Orgel gleichzeitig gespielt werden können. Handlich ist das nicht, optisch allerdings spektakulär.

httpv://www.youtube.com/watch?v=Hnx3P2V4pRQ

Ein weiteres Kleinod aus seiner Sammlung ist der Robo Brazil, ein Roboter, der Percussion spielen kann und der aussieht, als hätte er nicht besonders gut gefrühstückt.

Wenn das Interesse an seinen sonstigen Spielzeugen geweckt ist, empfiehlt sich ein Spaziergang auf seiner Website.

Maywa Denki bringt übrigens sein neuestes Spielzeug mit, das Otamatone. Das kann jeweils 11 Lieder spielen, alles was man tun muss, ist den Spielknopf im entsprechenden Rhythmus des Lieds zu betätigen. Wie es aussieht und vor allem wie es klingt, sieht man im Video.

httpv://www.youtube.com/watch?v=uN1cwXcaae4

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