Blowing air from Beijing to Linz

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Künstlergruppe: 8GG interactive (Fu Yu, Jia Haiqing) [China]
Tech: Shan Yang, Sun Zhongyi [China]
Assistance: Er Mao, Ding Ying [China]
Besonderer Dank an: Gai Yunong, Wang Zhaofang, EON [China]
Thema: Nahrungsmittel
Ort: Lord of Salt Restaurant, Peking, China

Dieses Projekt erzeugt die Illusion, dass Düfte von Peking nach Linz übertragen werden. Die Teilnehmer blasen in der chinesischen Hauptstadt in ein mit einem Sensor ausgestattetes Gerät, das mit einem elektronischen Ventilator in Linz verbunden ist, der Düfte freisetzt. Der entstehende Luftstrom transportiert Gerüche verschiedener chinesischer Spezialitäten. Diese Düfte – vertraute Gerüche verschiedener Speisen oder auch von Tee – werden zuvor in Peking komponiert. Visuelle Signale, die in Echtzeit zwischen Peking und Linz übertragen werden, vermitteln dem Publikum den Eindruck, dass die Gerüche über alle Grenzen hinweg „reisen“ können.


Digitie

Foto: Marianne Schmidt

Foto: Marianne Schmidt

Künstlerin: Marianne Schmidt [Deutschland]
Software: André Bernhardt
Thema: Fortschritt
Ort: 80+1 Basislager und AEC

Digitie ist ein Kommunikationskanal in Echtzeit zwischen zwei Orten. Den Teilnehmern wird eine kleine Mutprobe abverlangt, sie müssen ihre Hand in ein Gerät legen. Die Hände zweier Fremder treffen auf einem Bildschirm in Echtzeit aufeinander. Die beiden können winken, sich die Hände schütteln oder sich im Armdrücken versuchen – jede Form der Gestikulation und Interaktion ist möglich. Die Teilnehmer entscheiden spielerisch über ihre eigene Form nonverbaler Kommunikation. Das Projekt macht die Bedeutung und die Möglichkeiten analoger, dabei aber technischer Kommunikationsformen mithilfe der Körpersprache bewusst. Wie können wir Informationen durch Körpersprache mit digitalen Medien generieren und rezipieren?


Grand Mutual Smiles

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Künstler: Pierre Proske [Australien]
Technik: Damian Stewart und Arturo Castro
Thema: Glück
Ort: Thimphu, Bhutan

Website: http://www.digitalstar.net/

Supported by Michael Rutland OBE, chairman of the British Bhutanese Society, Dr Claus Walter and Franz Leuthner from the Austrian Bhutanese Society, Dorji Wangchuck and Dr. Michael Schneeberger, Voluntary Artists Studio Thimphu (VAST) (Bhutan), Austrian Bhutanese Society (Austria/Bhutan)

Auf den Vorwurf eines Journalisten im Jahr 1987, dass sich Bhutan nur langsam entwickle, antwortete der König von Bhutan: „Das Buttosozialglück ist wichtiger als das Bruttosozialprodukt.“ Damit gab er zu verstehen, dass er für den Aufbau einer Wirtschaft eintrete, die Bhutans Kultur respektiert und auf den buddhistischen Werten basiert. Der Begriff Bruttosozialglück steht seither für die Leitvision der wirtschaftlichen Entwicklung in Bhutan. Bei einer Umfrage im Jahr 2005 haben 45 Prozent der befragten Bhutaner ausgesagt, dass sie sehr glücklich seien, 52 Prozent bezeichneten sich als glücklich und nur drei Prozent gaben an, nicht glücklich zu sein. „Grand Mutual Smiles“ ist eine reziproke interaktive Installation, die zwei Personen mittels der Übertragung von Bildern lächelnder Gesichter kommunizieren lässt. An jedem Standort der Installation werden fortlaufend aufgenommene Bilder lächelnder Menschen auf Bildschirmen gezeigt. Ziel ist, die User zu ermutigen, über das Internet in nonverbaler und humorvoller Weise – etwa durch ein Lächeln – zu kommunizieren. Im Rahmen des Projekts werden an jedem der Standorte – in Linz, Österreich, und in Thimphu, Bhutan – zwei in Echtzeit aktualisierte Porträtserien präsentiert.


TaxiLink

Foto: Lila Chitayat & Alon Chitayat

Foto: Lila Chitayat & Alon Chitayat

Künstler: Lila Chitayat [Israel] und Alon Chitayat [Israel]

Technik: Tal Chalozin (Israel)
Software: Michael Shynar [Israel]
Thema: Kulturerbe
Ort: Jerusalem, Israel
Website: www.taxilinkproject.com

Supported by G.M.B.S – General Management and Business Strategy (Isreal), Garage Geeks (Israel) – http://www.garagegeeks.org/ , Hewlett-Packard (Israel), Pelephone (Israel). Jerusalem City Hall (Israel), Schreil-Hofer GmbH (Austria)

Das Projekt TaxiLink basiert auf einer interaktiven Installation, die den Teilnehmern ermöglicht, eine authentische Taxifahrt im fernen Jerusalem zu erleben. Während die Teilnehmer in der stationären TaxiLink-Kabine sitzen, nehmen sie als virtuelle Passagiere an einer realen Rundfahrt durch die Altstadt von Jerusalem teil und können mit dem Taxifahrer live audiovisuell interagieren.

Fahrer Uhrzeit Tag
Emil Zofan 13:00 – 19:00 Do 3.9.
Emil Zofan 13:00 – 19:00 Fr 4.9.
Emil Zofan 15:00 – 19:00 Sa 5.9.
Tamar Hayardeni 11:00 – 14:00 So 6.9.
Emil Zofan 15:00 – 19:00
Factor Ilan 13:00 – 19:00 Mo 7.9.

CollageTable

CollageTable ist ein Teilergebnis des Forschungsprojektes „Office of Tomorrow“, das gemeinsam mit der voestalpine group-IT und Team 7 durchgeführt worden ist und im Austria Research Studio NiCE fortgesetzt wird. Die Hauptziele dieser Zusammenarbeit liegen darin, Visionen für gruppenbezogenes Arbeiten und moderne Präsentationstechniken durch umfassende Vernetzung beliebiger Hardware zu realisieren. Zukünftig soll es möglich sein, Dokumente, Bilder und Folien nicht nur am eigenen Notebook zu erstellen, sondern direkt am Arbeitstisch. Via Bluetooth werden die erstellten Zeichnungen an unsere Website www.80plus1.org gesendet, wo schließlich alle Collagen zu sehen sind.

Credits
Thomas Seifried, Jakob Leitner, Daniel Leithinger, Peter Brandl, Michael Frühmann, Michael Haller,
Media Interaction Lab
Department of Digital Media
Upper Austria University of Applied Sciences


Sternennacht

Quelle: Emiko Ogawa

Quelle: Emiko Ogawa

Eröffnungsevent der Ars Electronica 2009

Do 3.9.

ab 10.00 Uhr Linzer Hauptplatz

ab 19.00 Uhr Ars Electronica Center Maindeck

www.80plus1.org

Seit 17. Juni 2009 wird der Linzer Hauptplatz mit dem Projekt „80+1 EINE WELTREISE“ von der Ars Electronica gemeinsam mit voestalpine und Linz09 bespielt.  Die Ars Electronica 2009 – „Human Nature“ und das Projekt  „80+1 EINE WELTREISE“ finden ihren ersten Berührungspunkt am 3. September 2009 und werden im Zuge der Eröffnung des diesjährigen Festivals  Linz im sprichwörtlichen Sinne die Sterne vom Himmel holen.

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The Three Gorges of the Future

Foto: Handong Zhu

Foto: Handong Zhu

Die Errichtung des weltweit größten Wasserkraftwerks in der Region der Drei Schluchten in China wurde begleitet von teils heftigen Diskussionen rund um Energiegewinnung und den Schutz von Umwelt, Bevölkerung und kulturellem Erbe der Region.

Besuchen Sie nun über das Internetportal „Second Life“ die idyllische Region der Drei Schluchten und erleben Sie dabei Geschichte als landschaftliche Reise: Tauchen Sie ab in die Vergangenheit, gehen Sie in der Gegenwart an Land oder fliegen Sie hoch hinaus in die Zukunft.

Eine Videodokumentation ergänzt die Präsentation und reflektiert das Leben in und um die Dörfer der Drei Schluchten.

Credits
Artist: Zhu Handong
Photographer: Liao Hongbo
Second Life Technician: Zhao Ken
Project Assistant: Zhang Han
http://www.zhuhandong.com/


ARRORRÓ

Foto: ARCHIPICTURE Mag. Dietmar Tollerian

Foto: ARCHIPICTURE Mag. Dietmar Tollerian

Seit Urzeiten kommen Menschen zusammen, um miteinander zu musizieren und zu singen. Als universales Kommunikationsmittel vermitteln Rhythmen, Melodien und Lieder zwischen Sprachbarrieren, Kulturen und Generationen.

Das Projekt „Arrorró“ lädt zur musikalischen Völkerverständigung und zum gemeinsamen Singen ein. Geschichten, Träume, Tradition und Sprachen aus den verschiedensten Ländern sollen auf einer gemeinsamen Plattform miteinander geteilt werden. BesucherInnen sind eingeladen, für die Homepage selbst Wiegenlieder aufzunehmen und dort auch anderen lauschen.

Credits:
Artist: Gabriela Golder

Realization: Gabriela Golder,
Escuela de Comunicación Multimedial de la Universidad Maimónides [Argentina]
Production: Abel Cassanelli
Design, website and connectivity: Violeta Gau /José Allona
Edition: Santiago Pedroncini
Team: María Fernanda Amenta, Facundo Colantonio, Guido Gardini, Violeta Cassanelli, Tiago Espírito Santo, Valeria Evdemón, Pablo Martín Fernández, Guido Ceratto, Alexis Wurstein, Ars Electronica [Austria]

Supported by:
Universidad Maimónides.

http://www.arrorrolullabies.com.ar/


80+1 days around Dhaka: Live bits from Dhakai markets

Fotos: Shahjahan Siraj

Fotos: Shahjahan Siraj

Dhaka, die Hauptstadt von Bangladesch, ist mit seinen 12 Millionen EinwohnerInnen ein Ort pulsierenden Lebens. An beinah jeder Straßenecke drängen sich Märkte, kleine Shops und Basare. Das Angebot reicht von traditionellen einheimischen Produkten bis hin zu Fast Food, Coffeeshops und Luxusgegenständen.

80+1 – EINE WELTREISE nimmt Sie per Live-Video mit auf eine Tauchfahrt, tief hinein in das quirlige und farbenfrohe Leben von Dhaka. Täglich besuchen wir einen anderen Markt und genießen einzigartige Erlebnisse wie die Fahrt mit einer Rikscha oder auf einem Tom Tom (Pferdewagen). Täglich entstehen Kurzvideos in Dhaka, die am Ende des Projekts einen 81-minütigen Film ergeben.

Credits:
Artist, Coordinator, Editor: Shahjahan Siraj
Cinematographer: Jahangir Alam
Researcher: Raihath Sohel
Field Assistant: Farhad Hossain
Photographer: Kamrul Hasan
Production Assistant: Junaed Shahriar
Volunteer, Advisor: Matsuzaki Misuzu


WIA < > WIA (Water in Africa < > Water in Austria)

Foto: ARCHIPICTURE Mag. Dietmar Tollerian

Foto: ARCHIPICTURE Mag. Dietmar Tollerian

Das in der Ausstellung 80+1 – Eine Weltreise präsentierte Projekt WIA < > WIA –Water in Africa – Water in Austria, bei dem angeblich ein afrikanischer Dorfbrunnen mit dem Internet verbunden ist und Daten des afrikanischen Wasserverbrauchs in Echtzeit nach Linz übertragen werden, um dort eine Toilettenspülung mit derselben Menge Wasser zu speisen, entspricht nicht der Wahrheit. Genauso wenig existiert eine Künstlerin namens „Melissa Fatoumata Touré“. Sowohl bei der Künstlerin als auch bei ihrem Projekt handelt es sich um von mir erdachte Fiktion – wobei Ars Electronica über diese Tatsache von meiner Seite her bewusst nicht informiert wurde. Als sich jedoch die Zweifel an der Realität der Arbeit häuften, schien es daher sinnvoll, mit den wahren Hintergründen des Projektes an die Öffentlichkeit zu treten.
In einem öffentlichen Aufruf hatte sich die Ars Electronica 2008 an Künstler und Wissenschaftler gewandt, um Projektvorschläge für eine virtuelle Weltreise zu erhalten, die laut Ausschreibung die Reise des Helden Phileas Fogg aus Jules Verne‘s In achtzig Tagen um die Welt neu medial interpretieren und hierbei substanzielle Themen aufgreifen, welche die gesamte Weltbevölkerung betreffen.
Die von der Ars Electronica vorgegebene belletristische Grundlage der Weltreise habe ich zum Anlass genommen, über eine Installation nachzudenken, die sich – genau wie die Vorlage – im fiktionalen Raum abspielt. Das Internet als Filter in der Kommunikation zwischen der Ars Electronica und mir hat hierbei eine wesentliche Rolle gespielt, meine wahre Identität über einen längeren Zeitraum effektiv zu verschleiern. Das Erfinden und anschließende Lebendigwerdenlassen einer fiktionalen Identität durch die Mittel der digitalen Kommunikation waren gleichzeitig auch Kern meines künstlerischen Beitrags zur Ausstellung.
Die von mir durch die fiktive Person „Melissa Fatoumata Touré“ vorgeschlagene Installation WIA < > WIA nimmt sich eines leider sehr ernsten Themas an: dass nicht allen Menschen auf dieser Welt genügend sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Installation ist so aufgebaut, dass sie für dieses reale Problem eine reale Lösung generiert; durch den Betrieb der Installation werden Spenden gesammelt, die wiederum den Brunnenbau in Afrika fördern. An dieser Tatsache ändert auch der ansonsten fiktive Charakter der Installation nichts. Die Daten, die der Toilette in Linz über das Internet zugespielt werden, stammen nicht aus einem an das Internet angeschlossenen Brunnen in Afrika, sondern von einem Zufallsgenerator. Und das in der Toilette tapezierte Panorama des afrikanischen Dorfplatzes ist in Wahrheit eine Photoshop-Collage, zusammengesetzt aus frei im Internet verfügbaren Afrika-Fotos.

Ein integraler Bestandteil der Fiktion, wenn sie denn als bare Münze verkauft wird, ist die Skepsis. Was anfangs vom Veranstalter und vom Publikum als reales Projekt einer echten Person wahrgenommen wurde, hat sich ab einem gewissen Punkt als Täuschung entpuppt. Aus künstlerischer Perspektive war ich an der Erforschung dieser Grenzlinie interessiert: Wie lange schenkt man einer Information Glauben? Ab welchem Punkt stuft man sie als falsch ein? Und wie kann ich als jemand, der fiktive Informationen streut, Einfluss darauf nehmen, dass ihnen dennoch geglaubt wird?
Deshalb weist das Projekt in seiner Machart auf ein Problem hin, das medienübergreifend zwar schon immer bestand, durch die Geschwindigkeit und Vielschichtigkeit globaler digitaler Kommunikation jedoch drastisch an Schärfe gewinnt: Es geht um die zunehmende Wichtigkeit, den Wahrheitsgehalt von Informationen autonom einschätzen zu können. Oder andersherum gesagt: Es geht darum, sich der gelegentlichen eigenen Ohnmacht diesbezüglich Gewahr zu werden. Denn nicht immer ist man in der glücklichen Lage die Qualität einer Information bzw. einer Quelle richtig einstufen zu können.
Sowohl die Installation WIA < > WIA, als auch die fiktive Künstlerin „Melissa Fatoumata Touré“ habe ich direkt auf die in der Ausschreibung geäußerten Wünsche der Organisatoren zugeschnitten. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, das Thema der gefälschten dentität und der gefälschten Information im Ausstellungskontext am praktischen Beispiel plastisch zu verhandeln, denn ich bin der Meinung, dass das Projekt 80+1 – Eine Weltreise, dessen struktureller Aufbau alle Register elektronischer Datenübertragung zieht, auch diese Schattenseite beleuchten sollte.
Ich freue mich, dass dieses Projekt durch die Aufdeckung seitens der Ars Electronica nun einen runden Abschluss gefunden hat. Da die nachhaltige Versorgung aller Menschen mit sauberem Trinkwasser allerdings noch wichtiger als das Thema medialer Fehlinformationen ist, ja, im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig ist, freue ich mich darüber hinaus, dass die Installation bis zum Ende von 80+1 – Eine Weltreise weiter betrieben wird und weiterhin Spenden für einen tatsächlichen Brunnenbau in Afrika sammelt.

Electronics: Zoumana Habib Tounkara
Programming: Djelimady Samaké
Internet access: Ballaké Touré
Sibiri Touré, Soumano Dieneba Touré
Sponsored by Niklas Roy
http://www.niklasroy.com/shows/index.htm


URBANET

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„Urbanet“ rückt Johannesburg ins Zentrum – besonders jene raue Seite der Stadt, die TouristInnen meist verborgen bleibt. Eine Stadt, die geprägt ist von problematischen sozialen und ökonomischen Bedingungen sowie dem zermürbenden Konflikt zwischen der aufstrebenden Demokratiebewegung und der Apartheid, die in vielen Lebensbereichen unterschwellig immer noch vorhanden ist.

„Urbanet“ macht die Kunst zur entdeckerischen Herausforderung – in den Fenstern des Hauptplatzes verstecken sich zahlreiche Projekte, die Sie mit der Kamera in der Kabine entdecken können. Werden Sie zum/r unauffälligen BeobachterIn und gehen Sie im Dickicht der Stadt auf die Suche nach Rissen in der Oberfläche des schönen Scheins.

Via Live-Telefonschaltung tauschen Sie sich mit BewohnerInnen von Johannesburg über Ihre Entdeckungen aus.

Credits:
Artists: Stephen Hobbes, Marcus Neustetter
Supported by:
Österreichische Provinz der Jesuiten, Ignatiuskirche / Alter Dom
Kunstuniversität Linz
Uniconsult
Dr. Manfred Lehner
Altes Rathaus, Linz


Movement & Impact

Foto: ARCHIPICTURE Mag. Dietmar Tollerian

Foto: ARCHIPICTURE Mag. Dietmar Tollerian

Bis zu 6 Millionen Autos fahren jährlich durch den Gotthard-Straßentunnel, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung der Schweiz. „Movement & Impact“ vermittelt Ihnen ein vollkommen neues Gefühl für den Gotthardtunnel und den Verkehr, der dort jede Sekunde durchrollt: Verkehrsdichte, Größe, Fahrtrichtung und Gewicht der Fahrzeuge werden mithilfe von Bodensensoren in unterschiedlich starke Schwingungen umgesetzt. Diese werden an die Liegeplattform weitergeleitet.

Nehmen Sie also Platz in der Wellness-Schale und erleben Sie, wie sich der laute, stinkige Straßenverkehr in sanft massierende Vibrationen verwandelt und Sie weit wegträgt vom Lärm des Alltags.

Artists:
Sabine Haerri and Yvonne Weber (CH); in collaboration with the Ars Electronica Futurelab and commissioned by Ars Electronica Linz.

Credits:
Extra Europa Schweiz – Kooperation von Linz 2009 und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia


Pin Hole – live out of the box

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Erinnern Sie sich noch an das letzte Mal, als Sie beim Öffnen einer Schachtel vollkommen überrascht wurden? Was auch immer darin war, Pin Hole stellt diese Erfahrung in den Schatten.

Stellen Sie sich nun vor, Sie müssten nicht um die halbe Welt fliegen, um jene Orte zu sehen, die Sie interessieren. Nehmen Sie einfach ein „Pin Hole“ und – voilà! Schon sind sie alle da – die Leute, die Plätze, etc. Alles ist möglich; ein Lachen, ein Lächeln, eine Geste oder sogar ein Tanz.

Alles was Sie dazu benötigen ist ein Laptop in eine Internetverbindung!

Das „Pin Hole“ in Linz ist fast täglich mit einem anderen „Pin Hole“ in der Welt in Verbindung.

Partner:

MOCATaipei- Museum of Contemporary Art Taipei
http://www.mocataipei.org.tw/

Total Museum of Contemporary Art
www.totalmuseum.org
blog.naver.com/totalmuseum
cafe.naver.com/totalmuseum

Mauj Collective for Open Technology, Art and Culture, Karachi
http://sites.google.com/site/maujwiki/Home
http://maujmedia.blogspot.com/
http://www.facebook.com/group.php?gid=23338118462

IKEJIRI INSTITUTE OF DESIGN (IID)
http://www.r-school.net/en/


Cloud Intelligence Symposium

Foto: rubra

Foto: rubra

Sa, 5.9.2009
10.30 – 17.50 Uhr

Brucknerhaus, Mittlerer Saal

Curatorial Statement by the Guest Curators Isaac Mao (CN) & David Sasaki (US)

80 Tage lang wird die Welt nach Linz kommen. Inspiriert durch Jules Vernes epische, im 19. Jahrhundert stattfindende Reise „In 80 Tagen um die Welt“ werden auch wir uns die neuesten Technologien von heute zu Nutzen machen, um einige der entferntesten und faszinierendsten Orte auf unserem Planeten zu erkunden und zu erfahren: von den Abwrackwerften in Gadani, Pakistan, über die Wolkenkratzer in Dubai bis zu den geschäftigen Märkten in Bangladesch und weit darüber hinaus. 80 Tage lang, vom 17. Juni bis zum 4. September, nehmen uns digitale KünstlerInnen aus aller Welt mit auf eine Reise dahin, was aus unserer Welt geworden ist. Am 5. September, dem 81. Tag unserer Reise, werden wir neue Karten zeichnen, die uns zeigen, worauf unsere Welt zusteuert.

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