Entrance Area Central

DO 8.9.2016 12:00-23:00
FR 9.9.2016 13:00-23:00
SA 10.9.2016 10:00-23:00
SO 11.9.2016 12:00-23:00
MO 12.9.2016 12:00-23:00
CENTRAL
Credit: AlteredQualia, Fractal Fantasy

Zwei Preisträgerarbeiten des Prix Ars Electronica 2016 aus der Kategorie Computer Animation / Film / VFX sowie zwei Virtual Reality-Arbeiten sind im Rahmen des Ars Electronica Animation Festival im Eingangsbereich des Central zu sehen.

Credit: AlteredQualia, Fractal Fantasy

Uncanny Valley

AlteredQualia (SK), Fractal Fantasy (AT/CA)
(Honorary Mention Prix Ars Electronica 2016)

Wirklich überzeugende synthetische Menschen zu schaffen, die in Sachen Realismus genau den Punkt treffen, ist nach wie vor eine große Herausforderung. Verfehlt man diesen Punkt, bewirkt man nämlich genau das Gegenteil. Dann mag die Darstellung zwar perfekt scheinen, doch irgendetwas an ihr wirkt falsch, geradezu unheimlich – *uncanny*.

AlteredQualia und Fractal Fantasy zielen mit ihrem nur scheinbar schlichten Webexperiment genau darauf ab. Bewusst beschränkt es sich auf drei animierte Köpfe, die auf die Mausbewegungen der UserInnen reagieren, und die ein raffiniertes Wechselspiel zwischen visueller Glaubwürdigkeit und befremdlichem Hyperrealismus auslösen. Der Soundtrack und die Lichtstimmungen tragen das Ihre zur Wirkung bei.

Credits: Uncanny Valley ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Computergrafik-Programmierer  AlteredQualia und der Plattform Fractal Fantasy. Visuals, code and rendering: Branislav Ulicny, AlteredQualia,
Fractal Fantasy, Songs by: Sinjin Hawke, Martyn Bootyspoon, Zora Jones
Head scans courtesy of Ten24.

Credit: Yves Netzhammer

Die Gegenwart sucht ihren Mund in der Spiegelung der Suppe

Yves Netzhammer (CH)
(Honorary Mention Prix Ars Electronica 2016)

Die Gegenwart sucht ihren Mund in der Spiegelung der Suppe ist eine künstlerische Intervention im Depot des Völkerkundemuseums Rietberg, bestehend aus 36 Projektionen und 80 Objekten aus Holz oder Textil.  Die 36 Videoarbeiten fügen sich mühelos ein und werden so ein integraler Bestandteil der Ausstellung – ebenso wie die zahlreichen kleinen geometrischen Skulpturen, die einen formalen Gegensatz zur Opulenz des Depots bilden. Netzhammer lässt uns unsere Beziehung zum Fremden erforschen und macht uns bewusst, dass zahlreiche Exponate des Museums in einem anderen Land und zu einer anderen Zeit sorgfältig per Handarbeit geschaffen wurden. Dies gelingt ihm mit verblüffender Intensität, feiner Ironie und großer Empathie.

Credit: Francesca Panetta & Lindsay Poultron, The Guardian, The Mill

6×9: A virtual experience of solitary confinement

Francesca Panetta & Lindsay Poulton (UK), The Guardian (UK/US), The Mill (UK/US)

Die erste Virtual-Reality-Arbeit des Guardian versetzt die Zuschauer in eine interaktive, virtuelle Einzelzelle. In Zusammenarbeit mit dem Content Creation-Studio The Mill entstanden, zielt der Film darauf ab, den psychischen Verfall und die sensorische Deprivation in Einzelhaft zu verdeutlichen – Effekte, die zahlreiche Menschen weltweit betreffen, die diese am eigenen Leib erfahren mussten.

Credits: Francesca Panetta (director), Lindsay Poulton (director), Andrew Mason (creative technologist), Carl Addy (visual director), Ed Thomas (CGI), Kevin Young (lead creative technologist), Jarrad Vladich (producer), Xaquin GV, Aron Pilhofer.

Credit: Kuba Matyka & Kamila Staszczyszyn

ORGANIC SPACESHIP: ONE

Kuba Matyka & Kamila Staszczyszyn (MELT, PL)

Erkunden Sie die weiten Landschaften vermeintlicher Alien-Architekturen, die sich über den Horizont hinaus erstrecken. Erleben Sie majestätische Konstrukte, die zum Greifen nah an Ihnen vorüberziehen – ein außergewöhnliches Ereignis jenseits unserer realen Welt. Die mathematisch generierten Strukturen erwachen zum Leben, dehnen sich aus und werden komplexer, je näher Sie ihnen kommen. Das macht sie virtuell unendlich – die Grenzen werden hier nur durch die Rechenleistung und Bildauflösung unserer Zeit gesetzt.

Credits: Kuba Matyka & Kamila Staszczyszyn (MELT), Music: RYSY – “Shimmer”, Sound Design – Wojtek Urbanski